Kapitel 13

Among the Stars

verfasst: 17.09.2019

Es war ein Sim. Daka konnte riechen, dass ein Sim hinter ihr herum lauerte. Was trieb ein Sim denn um diese Uhrzeit auf einem verlassenen Tierfriedhof herum? Es blieb keine Zeit um zu mutmassen, an seinen Schritten über dem steinigen Weg konnte Dakaria hören, dass er sich ihr ziemlich schnell näherte.

Sie musste damit rechnen, dass derjenige keine guten Absichten hegte, also reagierte sie…

„Sie?!“ stutze die Vampirin dann, als sie erkannte wen sie da mit beiden Händen einige beachtliche cm über dem Boden, gegen einen Baum gedrückt hielt, „was machen Sie hier?!“ Als ihr Gegenüber nicht antwortete sondern nur ein paar erstickende Laute von sich gab, kam es ihr in den Sinn, dass sie ihn vielleicht besser runterlassen sollte. Ihr fester Griff an seinem Kragen löste sich und der Sim rutschte einfach am Baum herunter auf den Boden. „Wehrlose Sims zu strangulieren ist wohl Ihr Hobby.“ sagte Igors Herrchen, auf dessen Gesicht ein verschmitztes Grinsen erschien.

Seelenruhig erhob er sich unter ihrem strengen Blick und fing an Laub und Dreck von seinem Mantel zu klopfen. „Ich habe Sie etwas gefragt!“ – „Verzeihung, wie war die Frage?“„Was machen Sie hier?!“„Was machen Sie denn hier?“„Ich habe zuerst gefragt!“„Sterne beobachten.“„Sterne beobachten?!“

Der Brillenträger nickte eifrig und zeigte mit ausgestrecktem Arm Richtung Leuchtturm. „Die Plattform dort oben dient wunderbar dazu. Sim hat das Gefühl das Firmament mit blossen Händen berühren zu können, ganz besonders in dieser Nacht!“ Zweiflerisch legte Daka den Kopf in den Nacken und schaute zu besagtem Firmament empor. Der zähe Nebel von vorhin hatte sich aufgelöst und sie erblickte millionen stecknadelfeiner Punkte, die in ungewöhnlichem weiss, rot und blau glänzten. Besonders leuchtvoll erschien ihr die… was war das nochmal… Milchstrasse? Die in ihrer ganzen Herrlichkeit erstrahlte.

Igors Besitzer fing an zu erklären, irgendwas von einer ungewöhnlichen Himmelserscheinung. Sie verstand zwar das meiste nicht, doch hörte sie ihm aufmerksam zu. Er schein Ahnung davon zu haben, das imponierte ihr. Weiter fiel ihr auf, dass er eine wirklich angenehme Stimme besass. Warm und freundlich. Und voller Begeisterung über das, was er sprach. Ihr bereitete es auch Vergnügen zu beobachten, wie sein junges von der Sonne gebräunte Gesicht sich beim reden bewegte. Seine dunklen Augen, das schwarze Haar… Ohne es zu merken lächelte Dakaria und bekam nicht einmal mit, dass er längst aufgehört hatte zu reden und ihren Blick ebenso offen und lächelnd erwiderte.

Schade, dass er diesen Moment in der nächsten Sekunde zunichtemachte: „Jetzt sind Sie dran, warum sind Sie hier und führen Selbstgespräche?“„Ich führe keine Selbstgespräche!“ rechtfertigte sie sich und versuchte nicht allzu beleidigt zu klingen, „ich habe mit den Katzen gesprochen!“„Ach?“ der Sim schaute sich kurz um und stellte mit neckischem Grinsen fest: „Ich sehe keine Katzen.“

„Sie verstecken sich ja auch, weil sie Angst vor Ihnen haben! Sie mögen nämlich keine Fremden!“

Wenig später sassen die beiden auf einer morschen Holzbank neben Gruft. Daka hatte gehofft, dass er sich wieder verziehen würde, damit sie die schüchternen und hungrigen Katzen versorgen konnte, doch hatte er sich einfach ohne Einladung neben sie gesetzt. „Sie sehen so traurig aus.“ merkte er plötzlich an.

Das kindliche Grinsen in seinem Gesicht war einer achtsamen Miene gewichen. „Geht es Ihnen gut?“„Ja.“„Wenn Sie über etwas reden wollen…“ Dakaria erwiderte überheblich seinen Blick: „Wieso sollte ich mit Ihnen über etwas reden wollen, mit einem völlig Fremden?!“ – „Ich dachte nur, Sie könnten vielleicht einen Freund gebrauchen. Und mal ehrlich, so fremd sind wir uns ja auch nicht.“ Soll das ein Witz sein? Sie kannte ja nicht einmal seinen Namen?!

„Ich brauche keinen Freund! Und ich habe Ihnen schon einmal gesagt, dass Sie meine Angelegenheiten nichts angehen!“ angesäuert sprang Dakaria auf und entfernte sich rasch.

„Wo wollen Sie denn hin?“ Der Sim versuchte aufzuholen. „Nach Hause.“„Es fährt aber kein Boot mehr und niemand befindet sich noch auf der Insel.“„Ich brauche niemanden und schon gar kein Boot.“ Am Steg unten blieb die Vampirin stehen und schaute abwägend rüber zum Brindleton Bay Hafen.

„Wollen Sie etwa fliegen?“ Dakaria antwortete nicht, sondern sah ihn nur perplex an. Fliegen? Wie kam er denn auf Fliegen?! Er hatte sie vorhin doch nicht etwa… gesehen?! Der Brillenträger setzte wieder ein blödes Grinsen auf.

Also meinte er das nur im Scherz? Was fiel dem eigentlich ein ihr so einen Schrecken einzujagen! „Ob ich fliege oder schwimme ist meine Sache!“ schnauzte Daka ihn an, „ist Ihnen irgendwie langweilig? Können Sie mich nicht einfach in Ruhe lassen und wieder Ihre blöden Sternchen beobachten gehen?!“„Wussten sie dass der Erfrierungstot im Wasser bereits nach wenigen Minuten eintritt?“ klugscheisserte er rum, ohne auf ihre Frage einzugehen. „Und was das andere betrifft…“, er trat näher an sie heran und schaute ihr direkt in die Augen, „zu zweit blöde Sternchen beobachten macht viel mehr Spass.“ Dakaria hatte diesen Blick bei ihm schon einmal gesehen, konnte ihn aber auch jetzt nicht recht einordnen. Jedenfalls fühlte sie sich mit einem Mal wieder ganz komisch, ohne sagen zu können, warum…

Die Brünette wollte nur noch weg! Doch solange er ihr nicht von der Seite wich, konnte sie sich auch nicht in eine Fledermaus verwandeln und abhauen.

Also sass sie wieder einmal auf der spröden Bank und ärgerte sich.

Über die Katzen, die sich einfach nicht hervortrauten, und natürlich über ihn, weil er sich frecher Weise wieder ungefragt neben sie gesetzt hatte und schon seit geraumer Zeit ins Firmament gaffte. Was hoffte er da zu sehen, undefinierbare Flugobjekte?! Warum ihn nicht einfach aussaugen? Nicht ganz natürlich… nur so ein bisschen… zur Besinnungslosigkeit… Offenbar war ihm nicht entgangen, dass sie ihn schon die ganze Zeit, überhaupt nicht auffällig von der Seite her anpeilte. Der Sim unterbrach sein Studium, neigte den Kopf und lächelte sie an. So aufrichtig, so arglos, dass ihr die Überlegung vom Aussaugen plötzlich so unglaublich falsch vorkam und sie beschämt wegschaute. „Wie geht es eigentlich Ihren Waschbären?“ wollte er auf einmal wissen, „wir sollten uns ein wenig unterhalten, finden Sie nicht?“ schlug er vor, als sie ihn ansah, als spräche er ausserirdisch, „immerhin sitzen wir die ganze Nacht hier fest.“

‚Pff… Sie vielleicht! Ich ganz bestimmt nicht, denn ich werde sobald als möglich die Flatter machen! Aber wenn Sie (un)Glück haben, werden Sie ja vielleicht von denen da oben entführt!‘

Dakaria schaute wieder in die Büsche, dort wo sie die Katzen vermutete und erwiderte kühl: „Kein Bedarf.“„Ach kommen Sie schon, warum sind Sie denn so?“„Wie so?“„Na so… zickig.“ Umgehend wandte sie ihren Kopf und fixierte ihn mit zusammengekniffenen Augen: „Zickig?! Ich bin überhaupt nicht zickig!“ Die erzürnte Brünette konnte nicht verhindern dass ihre Stimme spitz klang: „Und Sie sind arrogant und unsympathisch!“

Und schon war sie wieder aufgesprungen. „Jetzt hauen Sie doch nicht schon wieder ab!“ rief er ihr hinterher und konnte sich ein leises Lachen nicht verkneifen, „ich ziehe Sie doch nur ein wenig auf.“„Mir ist nicht nach Spässen zumute!“ Daka zuckte zusammen. Seine Hand hatte ihren Arm berührt und sie so zum Stehenbleiben gezwungen.

„Das habe ich gemerkt. Sagen Sie mir doch was los ist, vielleicht kann ich Ihnen helfen.“„Sie nerven mich, das ist los!“ blaffte sie, „und wie sollten Sie mir schon helfen können, wo Sie doch nicht einmal Ihre Schulden bezahlen können!“

Das hatte gesessen. Sein Gesicht war plötzlich bleich wie ein Schweizer Käse, er wirkte zerknirscht und seine Hand rutschte ab. Sofort bereute sie ihre Aussage. Verdammt… was tat sie denn da? Warum war sie denn so gemein zu ihm? Sie benahm sich echt furchtbar!

Aber sie war gestresst, unsicher und unglücklich, um nicht zu sagen, ein emotionales Wrack. Das was in den letzten Tagen geschehen war, war alles einfach zu viel. Dakaria senkte den Kopf und liess die Schultern hängen, „tut mir leid, das war wirklich…“„Angemessen?“ bot er an und versuchte ein schwaches Lächeln. „Wirklich zickig, wollte ich eigentlich sagen.“

Danach geschah etwas Seltsames… Die Vampirin hatte begonnen zu erzählen. Von „ihren Eltern“, von ihrer toten, richtigen Mutter und von ihrem unbekannten Vater. Sie vertraute sich ihm an, liess ihn an ihren Gefühlen teilhaben. Was äusserst ungewöhnlich für Daka war, wo sie den meisten Sims gegenüber doch eher misstrauisch und verschlossen war. Aber bei ihm war es irgendwie anders. Bei ihm hatte sie das Gefühl, dass sie ihm alles sagen konnte. Fast alles jedenfalls. Und auch wenn sie sich vorhin noch gewünscht hatte, dass er von Aliens entführt werden würde, war sie jetzt froh, dass er da war. Dass er ihr zuhörte. Und anders als ihre beste Freundin Jamila, mit Verständnis und Mitgefühl reagierte.

Dakaria fühlte sich jetzt tatsächlich… besser.

Er mochte vielleicht ein Schlaumeier sein, ein wenig zu neugierig und zu aufdringlich, ein zu gewiefter Beobachter und ein zu hartnäckiger Geselle. Aber er hatte sein Herz am rechten Fleck und war Mittlerweile ganz bestimmt kein Fremder mehr. „Wenn es etwas gibt, was ich für Sie tun kann,“ er legte sanft seine Hand an ihren Oberarm, „dann lassen Sie es mich wissen, Dakaria.“ Oh, er kannte also noch ihren Namen, obschon sie kein Namensschild trug. Das beeindruckte sie natürlich kein bisschen… Nein… Nicht im geringsten… Als er ihn aussprach, glaubte sie ein Aufblitzen in seinen dunklen Augen zu sehen.

„Wie fanden Sie eigentlich das Video?“ Sie stockte kurz, „welches Video?“ „Das von Dolly.“ „Dolly?“ Der Sim fing an in seinem Inventar rumzuwühlen und holte etwas hervor. Die Vampirin sah Stirnrunzelnd zu, wie seine Finger flink über das Display seines Handys geleiteten. „Ja Dolly, wissen Sie nicht mehr, damals im Park in San Myshuno, als Sie mir helfen wollten Igor zu suchen und dann Jugendliche einen lustigen Film gedreht haben….“ Ja, jetzt dämmerte es ihr langsam wieder… Dolly war diese dämliche… Techtelmechtelpuppe die überfahren wurde. Moment, wollte er ihr etwa diesen „lustigen“ Film zeigen?! „Das Video ist eins der meistgesehendsten auf SimTube!“ sagte der Ex-Hundebesitzer euphorisch. „Was?!“ Daka konnte nicht glauben was sie da hörte. „Es wird Ihnen gefallen!“ Das bezweifelte sie!

Aber dann, entgegen all ihrer Vermutungen, musste sie lachen. Und es tat so gut! Die ganze aufgestaute Anspannung löste sich. Wann hatte sie zum letzten Mal wirklich gelacht? Nicht dieses höfliche, gezwungene Lachen, dass sie öfters vorspielt. Nein, das echte Lachen das weh tut, weil sie einfach nicht mehr aufhören kann! Besonders die Szene im Anschluss mit Igor, hatte ihr gefallen.

Es war ein schönes Gefühl, den kleinen, liebgewonnen Hund gesund und heiter in Erinnerungen zu behalten. „Das Lachen steht Ihnen!“ kommentierte der Brillenträger zufrieden und steckte das Handy wieder weg.

Dakaria sah ihn dankbar an, „wie machen Sie das?“ Wie konnte er so unbeschwert sein, wo ihm doch so etwas Widerliches mit seiner Ex widerfahren ist? Er arbeitslos war und vollkommen pleite und ihm dann auch noch sein bester Freund, auf so grausame und ungerechte Weise, aus dem Leben entrissen wurde? Ein feines Lächeln zeichnete sich in seinen Mundwinkeln ab. „Jede Situation, egal wie bescheiden sie auch sein mag, hat auch etwas Positives. Manchmal muss Sim einfach ein wenig länger darauf warten.“ Er zwinkerte und machte eine Kopfbewegung Richtung Büsche. Daka folgte seinem Blick und sah eine Handvoll maunzende Katzen.

Der Sim half der Tierärztin dabei, die hungrigen Streuner mit Leckerlis zu füttern und die kranken mit Wellnesshappen zu heilen.

Sogar ein Hund hatte sich plötzlich dazugesellt, was den Ex-Hundebesitzer natürlich sehr beglückte.

Die Brünette beobachtete, mit welch Freude er sich um den jungen Mischling kümmerte, ihn geradezu mit Leckerlis vollstopfte. „Wie geht es Ihnen eigentlich?“ fragte sie vorsichtig, „ich meine nachdem Igor…“ sie sprach es nicht aus. „Er fehlt mir sehr.“ antwortete der Sim, ohne vom Hund aufzusehen. Dakaria näherte sich, ging neben den beiden in die Hocke und streckte sorgfältig ihre Hand aus, damit der Vierbeiner sie beschnüffeln konnte. „Diese Tiere kann Sim übrigens adoptieren.“ merkte sie leise an.

Der Brillenträger betrachtete sie eine Weile schweigsam, schien zu überlegen, doch dann schüttelte er den Kopf und musste lachen, es hörte sich aber wie ein trauriges Lachen an, „ich hab nicht viel Ahnung von Hundeerziehung, dafür war meine Ex zuständig.“„Ich könnte Ihnen dabei helfen.“„Das würden Sie tun?“„Natürlich, wenn Sie ihm dafür ein Zuhause bieten.“ Der Sim brach den Augenkontakt ab und schaute nachdenklich zum Firmament auf. „Das mit dem Zuhause ist so eine Sache… Ich habe die Wohnung verloren, weil ich mit der Miete im Rückstand bin.“„Sie sind obdachlos?!“ er musste wieder lachen, weil die Brünette das letzte Wort so stark betonte. „Also obdachlos würd ich nicht direkt sagen, ich hab zwar mit Igor ein paar Nächte im Park übernachtet aber…“„Sie haben im Park übernachtet?! Das ist ja schrecklich!“ unterbrach Dakaria ihn entsetzt. Beide hatten aufgehört den Hund zu streicheln und starrten einander einfach nur an.

„Nein!“ widersprach der Schwarzhaarige schliesslich in einem ähnlich entsetzen Tonfall, „das ist nicht schrecklich.“ Dann wies er mit der Hand zum Firmament, „gibt es etwas schöneres als in einer lauen Sommernacht mit einem Freund im Gras zu liegen und DAS zu sehen?“

Ein grüner, violetter Nebel schwebte im schwarzen Himmel. Er bewegte sich schlängelnd hin und her, auf und ab. Es sah beinahe so aus, als würde er einen mystischen Tanz vollführen. Dakaria bekam sofort eine Gänsehaut. „Wow.“ war alles was sie hervorbrachte und zwar voller Ehrfurcht, als ihr bewusst wurde, dass sie so etwas Einzigartiges und Makelloses noch niemals zuvor in ihrem Leben gesehen hatte. „Nicht wahr?“

Ein raues, männliches Husten, nicht weit entfernt, liess die beiden aufhorchen. Auch die Katzen und der Hund hatten sich erschreckt und schleunigst das Weite gesucht. „Haben Sie nicht gesagt es befindet sich niemand mehr auf der Insel?“ fragte Daka nervös und befand sich sogleich in Alarmbereitschaft. Die beiden spähten durch das Gestrüpp und entdecken unweit einen Sim, der seinen Hosenschlitz öffnete und genüsslich anfing, gegen einen Baum zu pinkeln.

„Das muss ein Fischer sein.“ spekulierte das Ex-Herrchen und schritt, ohne jeglichen Respekt vor Privatsphäre, voran. Daka blieb an ihrem Platz und sah zu wie die beiden Sims sich kurz unterhielten.

„Er will 200 Simoleons pro Kopf um uns mit seinem Boot zurück nach Brindleton Bay zu fahren.“ informierte sie der Brillenträger, als er wieder neben der schönen Brünetten stand. Das wusste die Vampirin bereits, schliesslich hatte sie das Gespräch mitgehört. „Das grenzt ja schon an Abzockerei!“ kritisierte sie scharf, „lassen Sie mich das regeln.“

Während Daka das also auf ihre Weise regelte:

Schaute sich Igors Herrchen nochmal nach dem jungen Mischling um…

… doch er war nicht mehr auffindbar.

„Wie konnten Sie ihn bloss umstimmen?“ erkundigte sich der Sim erstaunt, nachdem sich der Fischer an den Docks in Brindleton Bay, übertrieben freundlich von seinen biden Fahrgästen verabschiedet hatte.

„Ich hab da so meine Mittel.“ gab Dakaria mit einem Augenzwinkern zurück.

Die beiden liefen gemeinsam aber schweigend durch die gepflegte Grünanlage in der nähe des Stegs, ehe sich ihre Wege am Parkende trennen sollten.

Ihr war natürlich sein Blick nicht entgangen.

Sein Blick war starr, prüfend und misstrauisch…

Fast ein wenig unheimlich… Ahnte er etwas? Hatte er etwas gesehen?

Die Vampirin wollte sich lieber schnell verabschieden, nicht dass er wieder mit irgendwelchen unangenehmen Fragen aufkam… Doch eher sie dazu kam, blieb der Schwarzhaarige stehen und zauberte plötzlich einen Schirm aus seinem Inventar. Es war ihr Schirm! „Sie sind damals so schnell und wütend davon gestampft, nach Igors Beerdigung.“ erläuterte er, als er ihr völlig verblüfftes Gesicht sah. Oh Gott stimmt! Damals… als sie den pummeligen Friedhofsangestellten irrtümlicherweise für Marcel hielt und ihn umbringen wollte und Igors Herrchen alles mitbekommen hatte. Und dann hatte sie sich auch noch vor ihm die Blösse gegeben und einen absolut oberzickigen Abgang gemacht! „Ich hätte ihn schon eher zurück gebracht, aber Ihre Praxis war immer wegen zu geschlossen.“

Er öffnete den Schirm um ihr zu demonstrieren, dass er noch in optimalem Zustand war. „Ich habe ihn in Ehren gehalten.“ Anerkennend und voller Scham zugleich, nahm die Brünette ihn entgegen. Das war aber nicht alles, er hatte noch mehr für sie… Dakaria stockte der Atem, als sie sah, was er ihr jetzt unter die Nase streckte!

Weiterlesen… Bare your Fangs – I

*Danke an Thomaline vom Simforum.de für den Hund.

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