Kapitel 2

Sexy Vampiress

verfasst: 20.11.2018

Sanft wehte der Wind die Blätter von den Bäumen und liess sie beinahe in Zeitlupe zu Boden tanzen. Als Dakaria von ihrem Arbeitstag in Brindleton Bay nach Hause zurück kehrte, war es in Windenburg bereits dunkel. Der schmale Fussweg zu ihrem Häuschen war nun vollständig mit Blättern in den schönsten rot und Orangetönen bedeckt. Doch etwas fiel ihr auf, als sie durch das raschelnde Laub lief, ihren Blick auf das kleine romantische Hüttchen gerichtet…

In ihrem Schlafzimmer und beim Eingang brannte nämlich Licht. Hatte sie es heute Morgen in der Eile vergessen auszumachen? Wahrscheinlich. Doch als sie ihre Haustüre aufschliessen wollte, der nächste Schrecken: Denn die Tür war bereits offen! Moment, hatte sie im Eifer des Gefechts etwa vergessen abzuschliessen? Nein, das konnte sie sich beim besten Willen nicht vorstellen. Sowas schusseliges würde ihr niemals passieren! Oder doch? Mit gemischten Gefühlen trat sie ins Innere.

Wo waren Snuggs und Squee? Die beiden wissen ganz genau, wann ihr Frauchen von der Arbeit nach Hause kommt und warten normalerweise schon gurrend und fiepend vor der Haustüre. Waren ihr die beiden beim aus dem Haus gehen etwa entwischt? Nein, das hätte sie doch gemerkt, oder nicht? Ein Geräusch aus dem Schlafzimmer liess Daka aufschrecken. Was war das? Oder wer war das? Vielleicht Snuggs und Squee die wieder einmal ihr Zimmer auf den Kopf stellten? Um die beiden zu sich zu rufen, stiess sie einen leisen Pfiff durch die Zähne, doch weder vernahm sie das Tapsen kleiner Pfötchen auf dem Parkett, noch hörten die seltsamen Geräusche in ihrem Schlafzimmer auf. Im Gegenteil, nun erklang ein lautes Poltern und das konnte definitiv nicht von den beiden kleinen Tierchen stammen! Etwas stimmte nicht! Jemand war im Haus! Ein Einbrecher vielleicht?

Dakaria machte so leise wie möglich die Tür zu. Dann schlich sie auf Zehenspitzen durch die kleine Stube zu ihrem Schlafzimmer. Sie reckte ihre Nase in die Luft und schnüffelte wie ein Hund. Es war ein Sim. Ganz eindeutig befand sich ein Sim in ihrem Schlafzimmer und es hörte sich fast so an, als ob er ihre Schränke durchwühlen würde! Daka sammelte ihre Kraft, gab der angelehnten Schlafzimmertür einen Tritt und nahm einen gewaltigen Sprung. Noch im Flug bemerkte sie jedoch, dass der Eindringling lediglich ihre afroamerikanische Freundin war, die sich an ihrer Kommode zu schaffen machte. ‚Jamila?!‘

Doch da war es bereits zu spät, sie konnte ihren Angriff nicht mehr abbrechen. Die halb zu Tode erschrockene Simin gab einen schrillen Schrei von sich, als sie aus dem Augenwinkel erkannte was da von hinten auf sie zuflog. Es gelang ihr gerade noch der Angreiferin einen Schlüpfer ins Gesicht zu schmeissen, doch dann wurde sie von ihr auch schon unsanft zu Boden geworfen. „Oh Gott Jamila!“ stiess Daka alarmiert aus und war mit einem Satz auf den Beinen. „Geht es dir gut?“ Dakaria bückte sich und half der stöhnenden Simin auf die Beine. „NICHT… DEIN… ESSEN… VERDAMMT! Das Thema hatten wir doch schon?!“

„Es tut mir leid, ich dachte du wärst ein Einbrecher!“ erklärte Dakaria und half ihrer fluchenden Freundin, dass etwas zu eng geratene und durch den Fall verrutschte Top wieder zu richten. „Aber was um Himmels Willen machst du denn da?“ fragte die gelockte Brünette und schaute sich Stirnrunzelnd im Schlafzimmer um, wo überall Kleiderberge am Boden verteilt waren. Jamilas anfängliche schlechte Laune war im nu verflogen und sie fing an zu grinsen: „Wollt nur mal schauen was du so für Klamotten hast. Du weiss schon, für dein Date morgen Abend.“ Du meine Güte, das bescheuerte Date! Daka hatte es tatsächlich geschafft, den grässlichen Gedanken daran zu verdrängen. „For real? Da hat ja meine Grandma die hoteren Teile!“ Jamila wedelte mit einem grauen Pullover vor dem Gesicht ihrer Freundin rum und zog dabei eine doofe Grimasse. „Daka, das ist total Kacka! Wie willst du den Typen denn beeindrucken, doch nicht etwa mit dem Oma-Teil da?“ Ärgerlich entriss die hübsche Brünette der Dunkelhäutigen den Pulli und keifte: „Gar nicht! Und ich mag meine Kleider, klar?!“

Dann fing sie an jene vom Boden aufzuheben, sie lieblos zusammenzuknüllen und wütend in die Kommode zu werfen. „Wo sind Snuggs und Squee?!“ wollte sie von ihrer Freundin wissen, als sie damit fertig war und der Schublade gerade einen kräftigen Hüftstoss verpasste, um sie zu schliessen. „Wer?“ fragte Jamila, die es sich auf dem Bett bequem gemacht hatte, mit hochgezogener Augenbraue. „Ach du meinst deine Frettchen… die hab ich ins Klo gesperrt.“

„Ihr armen Schätze… hat die böse Tante euch ins Klo gesperrt… sowas gemeines!“ Die beiden Vierbeiner liessen sich von ihrem Frauchen ausgiebig kraulen und streicheln, während Jamila mit verschränkten Armen danebenstand und mehr als zweiflerisch dreinschaute: „Hast du keine Angst dass du dich an den Biestern mit Tollwut ansteckst, oder so?“„Snuggs und Squee sind gesund, okay?“ Dakaria erhob sich prompt und warf der Simin einen mahnenden Blick zu. „Und hör auf sie Biester zu nennen! Das sind Waschbären.“„Ja ja… und sie haben Gefühle genau wie du, bla bla bla…“ Jamila zuckte gelangweilt mit den Schultern, lief zur Couch und liess sich mit einem lauten Stöhnen darauf nieder plumpsen.

„Aaaaalsoooo: Ich würd dir ja ein paar sexy Fummel von mir ausleihen…“ sie legte den Kopf schief und musterte ihre bleiche Freundin kritisch, „…aber du bestehst ja nur aus Haut und Knochen, also müssen wir shoppen gehen!“„Ich will aber nicht shoppen gehen. Und ich will mich auch nicht mit diesem fremden Typen treffen!“ Daka stemmte ihre Fäuste in die Seite und sah ihre Freundin streng an, die wiederum ein mitleidigendes Lächeln auflegte: „Süsse, du musst mal ein bisschen unter Sims kommen und Spass haben.“

„Ich hab auf der Arbeit täglich mit Sims zu tun und dabei eine Menge Spass!“„Jaaa klaaar!“ grölte der Wuschelkopf und rollte mit den Augen: „Ich mein richtige Sims! Nicht solche die ihre Viecher Schätzchen nennen und sie wie ihre Babies behandeln. Und das glaub ich kaum dass du zwischen kotzenden Katzen und Hunden mit Dünnschiss Spass hast. Nee nee, du musst mal raus und richtig einen drauf machen! Wann hattest du das letzte Mal n‘ Techtelmechtel, hm? Bestimmt im letzten Jahrhundert.“„Wie bitte?“„I knew it!“

„Morgen gehen wir shoppen!“ sagte sie in einem Ton der keine Widerrede duldete. „Und ich werde dich schminken!“„Wozu?“„Na hast du schon mal in den Spiegel geschaut?“„Ha ha, sehr witzig!“„Du siehst aus wie ne Leiche! Willst du ihn etwa vergraulen? Was du brauchst ist ordentlich Farbe ins Gesicht!“ Dakaria presste wütend ihre Lippen aufeinander. „Als der Charme verteilt wurde, hast du wohl gerade gefehlt.“ knurrte sie. „Hey Süsse, wenn du die Wahrheit nicht verträgst, ist das nicht mein Problem.“ gab Jamila blinzelnd zurück.


„Maaan jetzt beweg schon deinen knochigen Arsch! Noch einen Schritt langsamer und du gehst rückwärts!“

Es war kurz vor 19.00 Uhr als die beiden Freundinnen in Newcrest ankamen. Die übermütige und überaus glückliche Jamila zog die mürrische und überaus unwillige Dakaria hinter sich her. „Ich kann nicht so schnell!“ keuchte diese. Noch nie in ihrem 175 jährigen Leben hatte die Brünette solch hohe Schuhe getragen! Und sie war es bereits leid, noch länger in diesem Pailletenkleid zu stecken, diesen fürchterlich kitschig-glitzernden Fetzen Stoff, der aus ihr eine Person machte, mit der sie nichts gemein hatte. Ihre Haut juckte entsetzlich unter Tonnen von Kosmetik. Es war ihr beinahe so vorgekommen, als hätte Jamila ihr mit der Spachtel das ganze Gesicht mit Make up zugekleistert. Hoffentlich fühlte es sich nur so an und sah nicht tatsächlich so aus. Leider konnte sie es ja nicht überprüfen, so ohne Spiegelbild. „Wir sind da-ha!“ holte sie Jamilas schrille Stimme wieder ins hier und jetzt zurück. Beide standen vor dem Chez Lama. Dakaria schüttelte den Kopf. „Warum ausgerechnet hier? Weisst du wie teuer das ist?“

„Relax.“ meinte die Simin mit einem Augenzwinkern: „Ich hab das schon geregelt. Geht aufs Haus.“„Was? Wie hast du das denn geschafft?“„Ich kenn den Chef.“ Jamila versuchte sich ein Kichern zu verkneifen während ihr Gegenüber die Brauen zusammenzog: „Du hast mit ihm geschlafen?“ Dem Grinsen und der Röte in ihrem Gesicht nach zu urteilen, war jegliche Antwort überflüssig. „Du bist eklig Jamila.“ Daraufhin ergriff der Wuschelkopf ihre Freundin kurzerhand bei den Schultern, drehte sie Richtung Treppe und gab ihr einen Ruck. „Los rein da!“ Die Brünette wäre beinahe die Treppen hinauf gestolpert.

Normalerweise konnte Dakaria nichts so schnell aus der Ruhe bringen, doch in dem Moment war sie nervöser als jemals zuvor. Am liebsten hätte sie auf der Stelle kehrt gemacht und wäre weggelaufen. Doch das wäre sinnlos, denn draussen würde sie bestimmt von Jamila abgefangen werden. Verstohlen sah sie sich um, das Chez Lama war gut besucht, es roch nach simlischer Nahrung, sanfte Klavierklänge drangen an ihr Ohr und von der Bar war das klirren von Gläsern zu vernehmen. ‚Wie sieht der Typ nochmal aus?‘ versuchte sie sich ins Gedächtnis zu rufen, doch da spürte sie auch schon eine warme Hand auf ihrer Schulter, die sie aus ihren Gedanken wegriss.

„Sexy Vampiress?“ Dakaria drehte sich sofort um und schaute fragend in ein markantes Gesicht eines Sims. Erst begriff sie gar nicht, was er damit meinte. „Bist du Sexy_Vampiress175?“ wiederholte er mit seiner tiefen Stimme. „Ich bin Adam… also AdamsearchingforEve.“„Ach so… ja!“ räusperte sich die Brünette und stotterte dann: „Sul Sul… freut mich…eh…?“„Adam.“„Adam? Du heisst wirklich Adam?“„Ja! Cool oder?“ Er lachte und ihr fiel eine Reihe schneeweisser Zähne auf. „Ich freue mich riesig dich persönlich kennen zu lernen, Amalia.” Der Blondschopf streckte ihr zum Gruss die Hand aus. Wieder stockte Daka, erwiderte den kräftigen und feuchten Händedruck jedoch. „Dakaria.“„Häh?“ „Dakaria. Ich heisse Dakaria.“„Oh sorry! War nicht mit Absicht… Ich… ähm… bin hin und weg von deiner Schönheit!“ Der junge Sim wedelte theaterisch mit seiner Hand vor dem Gesicht herum. „Phu das ist aber auch heiss hier!“ fügte er zwinkernd hinzu. Daraufhin hakte er sich bei ihr unter, wobei sie kurz erschrak, und führte sie dann, so stolz dass er beinahe auf den Buckel fiel, zum besten Tisch des Hauses.

„Für mich bitte nur einen Espresso.“ sagte Dakaria an die freundliche Bedienung gewandt. „Willst du denn gar nichts essen?“ fragte Adam verblüfft, nachdem die Kellnerin die Bestellungen entgegen genommen hatte. „Nein.“ war Dakas knappe Antwort. „Wieso nicht?“„Weil… ich nicht kann.“„Warum nicht?“ Innerlich seufzte sie genervt, doch bevor sie ihm antworten konnte, fiel Adam ihr schmunzelnd ins Wort: „Doch nicht weil du auf Diät bist? Nicht bei so einem Prachtskörper! Du bist nicht zufällig Topmodel, oder?“

Dakaria zwang sich zu einem Lächeln, obschon ihr eher nach kotzen zumute war: „Weil ich eine Lebensmittelallergie habe und so gut wie gar nichts essen kann.“ log sie ihm eiskalt ins Gesicht.
Die Getränke und Adams Essen wurden zeitnah gebracht. Ihr Date ass schnell und kaute dabei laut, was Daka gehörig auf den Wecker ging.

Er hatte kein Gramm Fett am Leib, war sehr durchtrainiert und machte einen kräftigen Eindruck. Sie erfuhr dass er in seiner Freizeit gerne Basketball spielte. Es interessierte sie zwar nicht, aber höflichkeitshalber nickte sie immer wieder und setzte sowas wie ein Lächeln auf, während sie ständig einen unauffällig Blick auf die imitierte Rolex warf, die sie von Jamila ausgeliehen bekommen hatte, genau so wie die beiden billigen Ringe die sie trug.

„Ich wohne in San Myshuno, in der Nähe wo das schräger Humor und krasse Spässe Festival stattfindet.“ erzählte Adam begeistert, legte das Besteck beiseite und verschmutzte dabei den Tisch. ‚Tölpel!‘ 
„Warst du schon dort?“

„Wo?“„Na auf dem Festival.“„Oh… Nein.“„Echt nicht? Dann wird es aber höchste Zeit. Wir können nächstes Mal zusammen hin.“„Mhm.“ machte sie nur und zwang sich abermals ein Lächeln auf. „Danach kann ich dir bei Gelegenheit gleich meine Wohnung zeigen. Ich hab neue Möbel.“ er machte eine kurze Pause und kicherte drollig. „Du weisst schon, Tische, Stühle… ein Bett…“

Die Bedienung kam um den Tisch ab zu räumen. Wieso konnte sie diesen BlödSim denn icht auch grad mit abräumen?!

„Sicher.“ meinte Daka zähneknirschend und schaute zum gefühlt 1000sten Mal auf die Armbanduhr. Sie flehte den Himmel an, dass doch wenigstens die Zeit schneller vergehen würde! „Und wo wohnst du?“ hörte sie Adam fragen. „In Windenburg.“„Alleine?“ Gereizter als gewollt antwortete die Brünette: „Ist das denn wichtig?!“

Beinahe schien er über ihren rauen Ton erschrocken, doch schnell schenkte er ihr wieder ein strahlendes Lächeln und studierte sie länger als nötig.

„Warum bist du ausgerechnet ein Vampir?“ Dakaria hustete und hätte sich beinahe an ihrer eigenen Spucke verschluckt. „Was!?“ – „Na dein Nick, warum Vampir?“ erleichtert atmete sie auf und entspannte sich wieder. „Die Idee ist von meiner Freundin.“„Wie ein Vampir siehst du ja nicht aus, aber sexy bist du auf jeden Fall, Dakota!“ grinste er breit.

„Dakaria.“ –  „Häh?“ „Mein Name ist Dakaria!“ Adam rutschte näher an sie heran. „Ach… das ist doch egal…“ Für ihr Empfinden, viel zu nah! „Du hast schöne Augen.“ säuselte er ihr ins Ohr. „Und du riechst verdammt gut.“ ‚Ja, was Sim von dir nicht unbedingt behaupten kann!‘ Ein unbehagliches Gefühl beschlich sie plötzlich. Der Blonde hob die Hand und strich ihr über die Wange. Noch bevor sie reagieren konnte, hatte er sie geküsst. Sie spürte seine warmen Lippen auf den ihren und schloss ihre Augen. Nur für eine Sekunde tauchte sie in seine Seele ein und ihr Herz begann zu rasen, als sie es sah wie es dort drin aussah…

Dakaria unterbrach sofort die Verbindung und zog ihren Kopf weg. „Was fällt dir eigentlich ein?!“ fuhr sie ihn an. „Ach komm schon Schnecke, hab dich doch nicht so… du willst es doch auch.“ Als sie dann seine feuchte Hand auf ihrem Knie spürte, begann sie sich zu wehren. Mit beiden Händen drückte sie gegen seine breiten Schultern. „Nimm deine Pfoten weg!“ So hastig dass der Kerzenständer auf dem Tisch klirrte, sprang sie auf und eilte, so schnell es ihre High-Heels erlaubten, Richtung Ausgang. Verwirrt schauten ihr einige Gäste und Mitarbeiter des Edelrestaurants hinterher und fingen an zu tuscheln, aber das war ihr egal. Sie wollte raus aus diesem schickimicki Laden und vor allem weg von diesem Wiederling!

Bald darauf hatte sie den weitläufigen Park von Newcreast erreicht. Es war eine eiskalte Nacht. Kein Sim war unterwegs. Das einzige Geräusch war das Klackern ihrer Absätze auf dem Asphalt. Sie war wütend. Wütend auf sich, weil sie sich zu diesem unsinnigen Abend hatte überreden lassen. Wütend auf Jamila, weil sie ihr diesen Mist eingebrockt hatte. Die würde aber später einiges zu hören bekommen! So in ihren Gedanken vertieft, bemerkte Dakaria erst gar nicht, dass sie schon eine ganze Weile verfolgt wurde. Erst als sie das Geräusch eines zweiten Schuhpaares deutlich hinter sich hörte, blieb sie stehen und warf einen Blick über ihre Schulter. Oh nein…

„Hey du sexy Vampirin, warum bist du einfach abgehauen?“ Dakaria drehte sich um. „Was willst du Adam?“„Ich will dich.“

Nun stand er direkt vor ihr. Im fahlen Licht der Laterne, konnte sie das Glühen in seinen Augen erkennen und ihr lief es plötzlich eiskalt den Rücken runter.

Gerade als sie sich einfach umdrehen und gehen wollte, packte eine seiner grossen Hände ihren schmalen Oberarm und zog sie Mühelos an seinen muskulösen Körper. „Hier geblieben Baby…“ raunte er ihr lüstern zu.

Dakaria wehrte sich: „Lass deine dreckigen Hände von mir!“ befahl sie und versuchte ihn von sich zu stossen, doch sein Widerstand fiel heftiger aus, als sie erwartet hatte. „Du kannst mich nicht erst scharf machen und dann einfach stehenlassen! So funktioniert das nicht!“ Seine Hand verfolgte ehrgeizig das Ziel, ihr Kleid hoch zu raffen um dann darunter zu gleiten. Die zierliche Brünette stemmte sich gegen ihn, so fest sie konnte. „Zappel nicht so rum!“ brüllte er sie an.

Dann hörte sie den Stoff reissen, als er sie noch mehr an sich heranzog und sein Becken gegen das ihre drückte. „Nein!“ schrie Daka auf.

„Lass mich sofort los oder du wirst es bereuen!“

Doch Adam zeigte sich wenig beeindruckt und lachte stattdessen widerwärtig.

„Dumme, kleine Simin, was willst du denn tun? Wie ein Mädchen schreien? Hier hört dich eh kein Sim!“

weiterlesen… Sweet but Psycho

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