Kapitel 26

Father – I

verfasst: 23.07.2020

„Und dann machte es BOOOM!“ berichtete Jamila gerade aufgeregt von ihrem StrangerVille Abenteuer mit den hotten Soldaten.

Dakaria hörte ihr nur mit einem halben Ohr zu. Mit ihren Gedanken war sie ganz woanders. „Und dann gabs ne riesen Explosion!“ Es waren ein paar Tage vergangen, seit Lucas nach Sulani aufgebrochen war und Jamila eine Auszeichnung bekommen hatte. „Und dann war auf einmal alles voller ekligem, stinkigem und schleimigem Schleim!“

Daka hatte ihn mitgenommen und ihm ihr Zuhause gezeigt.

Sie hatten Zeit miteinander verbracht.

Die natürlich nicht nur aus Küssen bestand. Obwohl sie nichts dagegen gehabt hätte, sie liebte es ihn zu küssen, oder von ihm geküsst zu werden.

Nein, sie waren auch mit den Tieren Gassi, hatten Gespräche geführt und sogar Quatsch gemacht.

Aber irgendwie hatte alles immer in einem Kuss geendet.

Dakaria war ein wenig zur Ruhe gekommen. Wenn sie mit ihm zusammen war, war alles andere irgendwie ausgeblendet. Die Ereignisse der letzten Monate, die Tatsache dass sie adoptiert wurde, oder dass Veronica ihr all die Jahre etwas vorgemacht hatte. Das alles war plötzlich nicht mehr relevant. Und dennoch hatte sie die letzten Tage viel an ihre Mama denken müssen. Sie fehlte ihr. Wie gern hätte sie ihr von ihrem neuen Hund berichtet. Oder von seinem Herrchen…

Sogar der Gedanke an Forgotten Hollow war ganz in den Hintergrund gerutscht. Es war als gäbe es nur noch sie beide.

„Und dann war die fette, bizarre B*tch tot!“ Leider musste er nach StrangerVille, dass jetzt dank Jamila nicht mehr so strange war, zurückreisen. Doch er versprach ihr, sie bald wieder zu besuchen. Daka freute sich schon. Lächelnd nahm sie einen Schluck Kaffee und schaute ins knisternde Kaminfeuer. „Und jetzt bin ich die Heldin von StrangerVille, ist das nicht awesome?!“ beendete Jamila unterdessen ihre Erzählung. Daraufhin rammte sie ihrer BF den Ellenbogen in die Seite, „Sul! Jemand Zuhause oder bist du bereits umgezogen?!“„Wow!“ war alles was Daka mit reichlich Verspätung über ihre Lippen brachte. „Wow? Ich hätte schon mit ein bisschen mehr Euphorie gerechnet.“„Du hast recht, entschuldige bitte.“ Sie stellte kurz ihre Tasse ab und zog Jamila in eine herzliche Umarmung, „ich bin wirklich stolz auf dich, meine Superheldin von StrangerVille.“

„Und jetzt erzähl! Du und der Klugscheisser, wie wars?“„Was?“„Wie was?! Na eben… du weisst schon…“ Die Kurzhaarige grinste über beide Ohren und machte seltsame Gesten mit den Händen, doch als Dakaria immer noch nicht verstand worauf sie hinauswollte, verzog sie ihr Gesicht und stöhnte. „Habt ihr etwa immer noch nicht die Rakete gestartet..? Die Schlange versteckt..? Den Pinsel eingetaucht..? Den Aal erstickt???“„Ich… kann dir nicht ganz folgen…“ stammelte Daka. Welche Rakete denn und was meinte sie mit Pinsel? Und oh mein Gott, die armen Tiere! „Also honestly, ich hätte mir für dich ja schon jemanden cooleren gewünscht… Naja… Vielleicht kannst du ihn zu Kontaktlinsen überreden, ich mein, was glaubt er wer er ist, Henry Puffer? Und was soll eigentlich diese Frisur?“

Später

Das Haus musste bestimmt schon ein paar Jahrhunderte alt sein, dachte Daka, als sie sich dem grossen, etwas düster wirkenden Anwesen in Forgotten Hollow näherte.

Ranken schlängelten sich über die dunkle Backsteinfassade, die durch die Witterung schon ganz mitgenommen aussah. Ob die Bewohner wohl Vampire waren? Hatte dieses Haus überhaupt Bewohner? Grund zu der Überlegung gab ihr nicht nur der überquellende Briefkasten, sondern auch der Eingang, der schon länger keinen Besen mehr gesehen hatte. Dakaria klopfte an, doch niemand machte ihr auf. Sie drückte die Klinke runter, nicht abgeschlossen. Lautlos trat sie ein. Da sie ungebeten eintreten durfte, ohne dabei ihre vampirischen Fähigkeiten anwenden zu müssen, musste der Hauseigentümer ein Vampir sein. Oder tot.

„Sul?“ Keine Antwort. Sie machte das Licht an und spähte vorsichtig in den grossen Raum zu ihrer linken. Es wirkte äusserst kühl und unbewohnt, alles andere als heimisch, eher so, als wären hier in all den Jahrhunderten Unschöne Dinge geschehen. Überall hingen Spinnweben und es lag Staub auf den Möbeln. In manchen Ecken sah es sogar so aus, als wären Räuber am Werk gewesen.

Dakaria blieb vor dem Cheminee stehen und betrachtete die Wand, an der unzählige Gemälde von Personen hingen.

Vampire?

Der Typ der unten im Dorfzentrum auf dem Brunnen als Statue thronte, war auch hier zu entdecken. Graf Vladislaus der IV. Scheint wohl wirklich ein wichtiger Zeitgenosse zu sein, wenn er fast auf jedem Gemälde zu sehen ist.

Sie erkannte auch Elle und Marcel auf den Bildern.

Und ihre leibliche Mutter, Miss Hell.

Die oft mit diesem Grafen abgelichtet war. Ziemlich oft sogar.

Hatte sie was mit ihm zu schaffen gehabt? Beide wirkten jedenfalls ziemlich vertraut miteinander. Lange und genau, studierte Dakaria die Bilder. Sie konnte sich nicht helfen, aber eine gewisse Ähnlichkeit war unverkennbar. Die grauen Augen, die helle Haut… „Wo ist Lucas?“ Daka war so in ihrem Tun vertieft, dass sie gar nicht mitbekam, wie sich von hinten zwei kleine Gestalten genähert hatten. Wie vom Donner gerührt fuhr sie herum und reckt den Hals, aber sie konnte niemanden sehen. Erst als sie ihren Blick senkte, entdeckte sie zwei…Kinder?!… vor sich stehend, eins davon kannte sie sogar. „Ava?!“

„Wo ist Lucas?“ wiederholte das blonde Mädchen. „Lucas… macht gerade Urlaub.“ Dakaria setzte ein freundliches Lächeln auf, doch dieses wurde nicht erwidert. Im Gegenteil, das Misstrauen war in Avas goldbraunen Augen nicht zu übersehen. Daka hätte gerne gewusst, was sie und der Rotschopf hier trieben und ob sie allein waren. Aber sie hatten schon damals keinen guten Start miteinander gehabt und vermutich war die Kleine ihr jetzt böse, dass sie ihren Freund Lucas nicht dabei hatte. Angestrengt überlegte die Brünette, wie sie das Vertrauen des Mädchens gewinnen konnte.

Vielleicht mit einer kleinen Schneeballschlacht? Hm, besser nicht. Es würde sie nämlich nicht wundern, wenn Ava absichtlich auf ihren Kopf zielen würde. Oder sollte sie ihr bei den Schulaufgaben helfen? Auch keine gute Idee. Was wenn sie sich blamierte? Seit ihrer Schulzeit waren immerhin schon fast zwei Jahrhunderte vergangen. Welche Möglichkeiten gab es noch? Mist… Lucas hatte recht, sie konnte, im Gegensatz zu ihm, tatsächlich nicht so gut mit Kindern. „Ich bin Marvin.“ stellte sich der gelockte Rothaarige wie aus dem nichts vor und setzte noch selbstbewusst „ich bin ein Zauberer!“ an. „Aha?“ machte Dakaria nur und bemühte sich um einen erstaunten Ausdruck. „Ein Zauberer? Etwa so wie dieser Harry Potter?“„Henry Puffer.“ korrigierte der Neunmalkluge.

„Oh… das ist… wirklich toll!“ sagte sie mit so viel gespielter Begeisterung in der Stimme, dass Marvin anfing zu strahlen und dabei seine obere Zahnlücke entblösste. Daka hingegen, konnte sich das Lachen gerade noch so verkneifen. Zauberer… der war gut! Aber wenigstens war sie jetzt mit ihm befreundet und konnte ihm so leichter die Würmer aus der Nase ziehen. Ava würde sie bestimmt auch noch rumkriegen. „Du siehst aus wie der da!“ sagte der möchtegern Hexenjunge daraufhin und wies mit ausgestrecktem Arm auf ein Bild.

Dakaria drehte sich um. Interessant, selbst der naive Knirps schien eine Ähnlichkeit zu erkennen. Könnte das wirklich ihr Vater sein? „Wisst ihr wer das ist und wo ich ihn finden kann?“ wandte sie sich wieder den Kindern zu. „Vermutlich in der Hölle.“ antwortete jemand der plötzlich im Türrahmen zum Wohnzimmer lehnte. Als sich ihre Blicke begegneten, zwinkerte er ihr zu. Verführerisch.

„Warum gehst du mit deinem komischen Freund nicht nach oben und zeigst ihm… ähm… das Bad?“ schlug der Fremde der kleinen blonden Vampirin vor. „Warum soll ich Marvin denn das Bad zeigen?“ fragte sie nach und etwas ungeduldiger antwortete er ihr: „Dann zeig ihm halt… was weiss ich! Sieh einfach zu, dass du und Rothaube nach oben kommt!“ Nach anfänglichen Protesten seitens des Mädchens, taten die Kids schliesslich wie ihnen gehiessen.

„Sul Sul, Schönheit.“ raunte der Unbekannte als er vor Dakaria stand, zeigte mit seinen Fingern auf sie und imitiere Pistolen mit denen er auf sie schoss. „Ich bin Elijah und so wie du aussiehst, hast du nur auf mich gewartet!“ Fragend zog sie ihre Brauen zusammen, „bitte?“

Nachdem auch sie sich widerwillig vorgestellt hatte und ein paar plumpe Anmachsprüche später, sassen die beiden an der Bar. Daka war nur nett zu ihm, weil sie Infos wollte. Sie erfuhr, dass das Haus schon eine ganze Weile leer stand und er und die Kinder gerne hier abhingen. Dakaria fragte auch nach den Rebellious Vampires, aber der junge Vampir hatte diesbezüglich keine Kenntnis und offenbar auch keine Lust darüber zu reden. „Du bist schlimmer als die Sonne, wenn ich dich anseh, geh ich sofort in Flammen auf!“

Scheint als wäre er mit seinem Repertoire noch nicht durch. Wie gewohnt ging sie nicht darauf ein, sondern fuhr mit ihren Ermittlungen fort: „Was hast du eigentlich vorhin mit Hölle gemeint?“„Na dass du heisser als die Hölle bist, Babe!“„Nein, der auf dem Bild, du sagtest dass er vermutlich in der Hölle ist, wieso?“„Weil er ein fieses Arschloch war. Ein fieses, totes Arschloch.“„Er ist… tot?“„So tot wie ein Vampir der einen Holzpflock in seinem Herz stecken hat, tot sein kann.“ Seine nächsten Worte, die vor Stolz nur so triefen, schockierten sie noch mehr. „Ich hab ihn umgebracht!“ Dakaria konnte nicht glauben was sie da hörte.

Ihr Vater war tot? Und sein Mörder sass direkt neben ihr? Zwar hatte sie, wie auch zu ihrer Erzeugerin Miss Hell, keine Bindung zu ihm, aber immerhin war er ihr leiblicher Vater! Sie war extra nach Forgotten Hollow gereist, um Antworten zu bekommen, um mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren, um ihren Vater zu finden und kennen zu lernen und jetzt musste sie auf so unsanfte Weise erfahren, dass er tot ist? Natürlich hatte sie auch damit rechnen müssen, dass er womöglich nicht mehr am Leben sein würde, aber trotzdem war das für sie gerade wie ein Schlag ins Gesicht. Es fühlte sich an, als wäre die ganze Mühe der vergangenen Monate umsonst gewesen. Die Trauer erwischte sie hinterrücks, bis die Wut sie verjagte. „Genug über den Alten gelabert, lass uns über dich sprechen, was hältst denn eigentlich von mir?“ Wut über den Mörder ihres Vaters und der Unbekümmertheit in seiner Stimme. „Du willst wissen was ich von dir halte?“

Schelmisch lächelnd rutschte sie vom Barhocker, packte den Blonden in Sekundenschnelle an der Kehle und drückte ihn gegen die nächste Wand. „Whoa!“ japste Elijah, als ihm klar wurde dass dies keine Anmache ihrerseits war. „Was geht denn bei dir ab?! Chill mal deine Base!“„Du hast meinen Vater getötet!“„Scheisse, was? Ey zum Glück hast du seine Nase nicht geerbt, Süsse.“ Sein dämliches Grinsen verging ihm, als die ältere und scheinbar auch stärkere Vampirin, ihn noch fester gegen die Mauer stiess, so dass es krachte und Risse entstanden.

„Daddy!“ rief eine Kinderstimme hinter ihr und im nächsten Atemzug bekam Dakaria eine Klopapierrolle an den Schädel gedonnert. Verdammt! Ava hatte wirklich eine gute Treffsicherheit! Daddy? Auch das noch! In diesem Leben werden die beiden wohl keine Freundinnen mehr.

Bevor sie auch nur daran denken konnte von Avas Dad abzulassen, hatte ihr rothaariger Freund etwas Unverständliches gefaselt und mit einem Stock rumgefuchtelt. Im nächsten Augenblick hatte eine Art Blitz, der wie aus heiterem Himmel kam, Dakaria getroffen. Mehrere tausend Volt schossen durch ihren Körper. Zu einem Schrei war sie gar nicht mehr in der Lage.

War dieser kleine Wicht etwa tatsächlich ein Henry Puffer? Wie konnte er ihr nur so etwas antun? Sie beide waren doch jetzt Freunde! „Was zum Teufel geht hier vor sich?!“ Um zu kapieren wem die aufgebrachte Stimme gehörte, brauchte die bis in die Haarspitzen aufgeladene Daka eine Weile. Ms Vatore, die letztens so unfreundlich war und behauptete, nichts von Katerina oder Miss Hell zu wissen, stand plötzlich im Salon und funkelte sie mit pinken Augen böse an. „Was willst du hier?! Du hast hier nichts verloren!“„Sie wollte Dad weh tun!“ petzte Ava, woraufhin sich die Pinkäugige fauchend auf Dakaria stürzte.

Doch der Brünetten war es gelungen, sie mit stählernem Griff um die Gurgel auf Abstand zu halten, aber nur damit die Ältere es ihr gleichtat. Sie umfasste ebenfalls Dakas Hals und beide fingen an sich gegenseitig zu würgen. „Hört auf zu streiten!“ befahl Ava und warf wieder mit Klopapierrollen um sich, „sonst wird Marvin euch behexen und in eine Toilette oder so verwandeln!“

Dazu kam es zum Glück nicht. Die Wogen hatten sich etwas geglättet. Und Daka sich etwas entladen. „Dieser Mistkerl hat den Grafen ermordet!“ offenbarte sie unverblümt vor den Minderjährigen und zeigte auf Elijah. „Hüte deine Zunge, du sprichst von meinem Sohn!“„Ihr Sohn hat meinen Vater getötet!“ Einen Moment lang sah Lilith Vatore ihr Gegenüber verblüfft an. „Du glaubst… Vlad ist nicht dein Vater!“„Alles spricht dafür! Ich habe die Bilder an der Wand gesehen und…“„Du kannst gar nicht seine Tochter sein!“ unterbrach Lilith. „Ach ja? Und warum nicht?“„Dir fehlt die krumme Nase.“ kicherte Ava.

„Ihr beide! Geht nach oben! Jetzt sofort!“ „Aber Grandma, im Bad waren wir schon, es ist mega langweilig!“„Mach was ich dir gesagt habe!“ kommandierte Lilith und wies mit einer Handbewegung auf das entrollte WC-Papier dass den halben Salon schmückte, „und nachher räumt ihr gefälligst diese Schweinerei auf!“

„Graf Vladislaus Straud war zeugungsunfähig.“ enthüllte Ms Vatore kaum waren die Kids wieder im Badezimmer. „Was?“ Dakaria stutze, „woher wissen Sie das?“„Sie hats mit dem Alten getrieben.“ kam es von Elijah, der belustigt an der Bar sass und direkt aus der Flasche trank, „vor 200 Jahren oder so, als sie noch jung war.“„Halt dein loses Mundwerk!“ wies ihn seine Mutter streng zurecht, „ich bin heute noch genauso jung wie damals, du BlödSim!“

„Sie wissen also doch etwas, demnach kannten Sie auch meine Mutter.“ schlussfolgerte Dakaria. „Ich weiss gar nichts!“„Sie lügen! Ich will jetzt endlich wissen was hier vorgefallen ist, eher werde ich nicht gehen!“„Viel Spass beim Zeit vergeuden.“„Wir können es auch auf die harte Tour machen.“„Du drohst mir?“ Dakaria antworte nicht, sondern hielt einfach nur ihren Blick stand. „Kein Problem,“ wehrte Lilith mit einem müden Lächeln ab, „mit dir kann ich es locker aufnehmen, kleine Hell.“

„Und wie siehts mit Ihrem Sohn aus?“ konterte Daka, packte Elijah und riss ihn übernatürlich schnell vom Barhocker, um ihn in den Schwitzkasten zu nehmen. „NEIN!“ schrie seine Mutter erschrocken auf, als Dakaria ihm ihre Hand wie einen spitzen Gegenstand in den Brustkorb getrieben hatte. Das Herz hatte sie bewusst verfehlt, dafür hatte sie ihm ein paar Rippen gebrochen, die starke, innere Blutungen verursachten. Der junge Vampir würgte und spuckte Blut. „Reden Sie, oder er ist tot!“

„Vladislaus Straud hat Miss Hell vor etwa 7’000 Jahren ewiges Leben geschenkt!“ berichtete Lilith unter grösster Anspannung, während ihr Sohn immer noch keuchend in Dakas Arm hing. Ihre Hand um sein schlagendes Herz, bereit dazu es zu zerschmettern, wenn es sein musste.

„Und er war auch derjenige, der es ihr wieder genommen hat. Hier in diesem Haus.“„Der Graf hat meine Mutter getötet?“„So ist es.“ Daka musste das alles kurz verarbeiten. „Ich hab dir alles gesagt was ich weiss, jetzt… lass meinen Sohn los.“ Liliths Stimme war längst nicht mehr drohend, sondern nur noch ein erbittertes Flehen. „Bitte.“„Wer ist mein Vater?“„Das weiss ich nicht.“ Falsche Antwort. Elijah stöhnte schmerzerfüllt auf, da Dakarias Faust anfing sein Herz zu umschliessen. „Warte!“ rief seine Mutter in Verzweiflung aus.

So endete es also. Ihr Geheimnis würde nun nicht mehr länger ein Geheimnis sein. Sie würde diesem unsympathischen Gör verraten müssen wer ihr Vater war, auch wenn das hiesse, dass sie wegen dem Fluch der dank Miss Hell auf ihr lastete, gleich qualvoll in Flammen aufgehen würde. Denn nur so konnte sie Elijah das Leben retten. Tränen standen ihr in den Augen, als sie im Angesicht des Todes noch ein paar Abschiedsworte an ihren Sohn richtete. Wobei der gerade mehr damit beschäftigt war, nicht an seinem eigenen Blut zu ersticken.

Lilith Vatore atmete zitternd durch, bevor sie Dakaria den Namen ihres leiblichen Vaters nannte…

weiterlesen… Father – II

*Wer ist Henry Puffer?


StrangerVille – Special

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Erstelle kostenlos eine Website oder ein Blog auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: