Kapitel 3

WARNHINWEIS
Dieser Text enthält sensible Inhalte sowie Gewalt

Sweet but Psycho

verfasst: 13.12.2018

„Zum letzten Mal, lass mich sofort los!“ warnte Daka, „sonst wirst du gleich derjenige sein, der wie ein Mädchen schreit!“ 

„Uuuhhh will das Kätzchen seine Krallen rausfahren?“ lachte der Blondschopf, als er ihre sanften Kurven ertastete. „Soll mir auch recht sein… Los lass uns Spass haben!“

Abscheu erfasste Daka, als sie seine grabschende Hand an ihrem Hinterteil spürte. Mit der anderen hantierte er bereits an Gürtel und Reissverschluss seiner Hose. Ihr reichte es! Sie hatte ihn mehrmals gewarnt und er wollte es scheinbar nicht anders… Dakaria hatte andere Wege um ihn zu stoppen. Rasend vor Wut ballte sie die Fäuste. Es gab nun keinen Grund mehr sich zurück zuhalten…

Die zierliche Brünette krallte nach seiner Hand auf ihrem Po und drückte zu, mit ihrer ganzen Kraft, dabei schaute sie ihm in die Augen, die sich jetzt panisch weiteten. Sie wollte den Schmerz sehen, der ihn wie ein Elektroschock durchzuckte. Ein Knochenbrechendes Geräusch erklang und daraufhin ein ohrenbetäubender Schrei. Der Sim liess augenblicklich von ihr ab, taumelte ein paar Schritte rückwärts und betrachtete dann verstört seine linke Hand, an der 5 Finger unnatürlich abstanden. Sie waren allesamt gebrochen. „Du miese Schlampe! Was hast du getan?!“ keifte er vollkommen ausser sich. „Du hast es nicht anders verdient.“ antwortete Dakaria monoton. „Das wirst du büssen!“ Wutentbrannt rannte er auf sie zu aber die Brünette war binnen einer Millisekunde ausgewichen, so dass Adam laut polternd in die Parkbank krachte und sich böse am Knie verletzte. „F*UCK!“ Fluchend rappelte er sich auf und sah sich um, aber die Simin schien wie vom Erdboden verschluckt zu sein.

Dann humpelte er los, doch weiter als ein paar Meter kam er nicht. Eine Hand auf seiner Schulter und ein Flüstern an seinem Ohr: „Hier geblieben, Baby…“ langsam wandte Adam sich um. „Du kannst mich nicht erst scharf machen und dann einfach abhauen. So funktioniert das nicht!“ Dakarias Mundwinkel waren zu einem verschmitzten Lächeln verzogen.

„Wovon redest du da?! Du Miststück hast mir die Finger gebrochen!“ rief er mit zornbebender Stimme. Ihre Stimme jedoch, blieb ganz ruhig und gelassen: „Weisst du, ich glaube ich möchte jetzt doch etwas essen.“„Du hast sie ja wohl nicht mehr alle?!“ prustete der Blonde. „Ich werde ganz bestimmt nicht mehr mit dir essen gehen! Verrückte Schlampe!“„Pscht…“ Daka hielt ihm zwei Finger an seine Lippen. „Soll mir auch recht sein…“ hauchte sie in sein Ohr. Dann neigte sie ihren Kopf und schnupperte an seinem Nacken.

Ihre Zunge fuhr neckisch über seinen Hals. Sie fühlte wie das Adrenalin durch seinen Körper rauschte, wie sein schwarzes Herz das Plasma durch seine Arterien pumpte. Der Duft von Angstschweiss drang ihr in die Nase, die kalte Nachtluft war erfüllt davon. Doch sie vermochte ihre Zähne, die bereits dürstend an seiner Lebensader kratzten, noch einen Augenblick im Zaun zu halten. „Was… was soll das werden?!“ stotterte Adam. „Was für eine Art kranker Fetisch ist das?!“ Dakaria trat zurück und lächelte wieder ihr schelmisches Lächeln. „Los lass uns Spass haben!“

Zu mehr als einem kurzen, verdutzten Blick war der wehrlose Sim nicht mehr im Stande. Denn die zarte Brünette hatte ihn, mit solch einer Schnelligkeit wie er sie nie zovor bei einem Sim hatte gesehen, am Rachen gepackt, und mit nur einem Arm in die Luft gehoben. Der blonde Lackaffe zappelte wie wild mit den Beinen, versuchte von Panik ergriffen ihren festen Griff an seinem Hals zu lösen und schrie wie am Spiess. Aber seine Schreie gingen schnell in ein erstickendes Krächzen über. Als er verzweifelt nach Luft rang, liess Dakaria ihn los und er knallte rücklings und laut röchelnd auf den Boden. „Mist…stück… wie kannst du… so… stark… sein?!“ stiess er zwischen Hustanfällen hervor. Abschätzig schaute sie auf ihn herab: „Mistkerl, du solltest niemals eine dumme, kleine Simin unterschätzen!“ Kaum hatte er sich von seinen Hustanfällen erholt, fing er an mit wüsten Beleidigungen und verbotenen Wörtern um sich zu werfen. Das liess sich Sexy_Vampiress175 aber nicht gefallen! Gerade als er sich aufrichten wollte, verpasste sie ihm einen Tritt in seinen muskulösen Brustkorb und legte ihm den spitzen Absatz ihres High-Heels in die Halsbeuge. Für irgendetwas anderes musste dieser ja schliesslich gut sein, ausser um sich beim gehen die Beine zu brechen.

„Was… w-was machst du da?! Bist… bist du verrückt?!“ winselte Adam. Sein Kopf hatte sich schnell rot gefärbt und dicke Venen zeichneten sich auf seiner schweissbedeckten Stirn ab. In Todesangst fuchtelte er mit den Armen und schlug mit seiner noch gesunden Hand gegen ihren schlanken Schenkel, was Dakaria nur noch mehr dazu veranlasste, ihm den Hacken in die Kehle zu drücken. „Da… Dakaria…“ presste der Gefolterte mühsam hervor. „Wie war das?“ die Brünette lockerte den Druck. „Bitte… Dakaria…“ – „Du kennst ja doch meinen Namen!“ erstaunt nahm sie ihren Fuss von seiner Gurgel, bückte sich und zog den gut 85 kg schweren Muskelprotz an seiner Krawatte, mühelos auf die Beine. Schwankend und heftig schnaufend kam er vor ihr zum stehen. Er brauchte ein paar Sekunden um sich vom Schock zu erholen.

Dakaria nutze die Gelegenheit um ihm die Krawatte zu richten. „Möchtest du mir vielleicht noch etwas anders sagen?“ fragte sie zuckersüss. „Du hast mich fast umgebracht!“ schrie er ihr ins Gesicht. „Verdammte *peeeep*!“ Mit seiner noch gesunden Hand, setzte er zu einer Ohrfeige an, doch blitzschnell hatte auch Daka die ihre zum Schutz gehoben, so dass sein Schlag lediglich ihre geöffnete Hand traf, die daraufhin wie eine Falle zuklappte. „Falsche Antwort, verdammter *peeeep*!“ Adam schrie aus vollem Leibe, als erneut das Knirschen von brechenden Knochen ertönte.

Und dann geschah etwas Unglaubliches. Etwas Unbegreifliches! Diese sexy – wenn auch völlig duchgeknallte – vermeintliche Simin, „verwandelte“ sich vor seinen Augen in eine… gottverdammte… Bestie!

Die Schneewittchen-hafte weisse Haut schien nun gräulich im dämmerigen Laternenlicht. Und was ist das?! Statt der mystisch-schönen grauen Augen, funkelten ihn nun zwei hässlich grün-gelbe Schlangenaugen an, die unerklärlich hell mit dem Mond um die Wette leuchteten! Aber was er dann sah, liess ihn wahrhaftig an seinem Verstand zweifeln!

Diese… gottverdammte… Kreatur sperrte das Maul auf, fauchte wie eine aggressive Katze, nur tausend Mal gefährlicher und zum Vorschein kamen zwei unnatürlich lange, spitze Eckzähne! „W-w-w… was…“ stammelte der Sim noch mit grossen, ungläubigen Augen, bevor ihn ein Gefühl der absoluten Betäubung überfiel und alles um ihn herum schwarz wurde.

Sie hätte ihm das gesamte Plasma aus den Adern saugen können, denn so ein Schweinehund verdiente es nicht, noch einen Tag länger auf den schönen Simswelten zu sein. Aber Dakaria liess ihn am Leben. Als eine Welle der Euphorie sie überkam, hatte sie sich etwas anderes für ihn ausgedacht. Bewusstlos sackte AdamsearchingforEve zu Boden. Sein widerliches Gesicht klatschte hörbar auf dem Asphalt auf. Wieder gab sie ihm einen Tritt, um ihn auf den Rücken zu drehen. Danach riss sie ihm die Hosen runter, damit sein Gemächt frei lag… „Von heute an wirst du keiner Simin mehr was zuleide tun, du elendes Drecksschwein!“ Als sie ihr Vorhaben ohne mit der Wimper zu zucken in die Tat umgesetzt hatte und sich aufrichtete, ertönte hinter ihr, im sonst so ruhigen Stadteich von Newcreast, ein Plätschern, als hätte jemand Steine ins Wasser geworfen. Nur waren es keine Steine und dieser jemand war niemand anderes als Dakaria. Sie versteckte ihre Vampirform, zückte ihr Handy aus dem Inventar und betätigte den Notruf.

Dann stieg sie über den verstümmelten Simkörper und machte sich auf den Heimweg.

Am nächsten Tag:

„DAS hast du gemacht!?“ platzte es unverblümt aus der dunkelhäutigen Simin heraus. Dann breitete sie ihre Arme aus und rief begeistert: „WOHOOO!!! Das ist meine Daka!“

Die Kundin, die im Wartebereich mit ihrem Hund sass, hob bei dem Geschrei verblüfft den Kopf. „Pscht! Nicht so laut!“ zischte Dakaria und lächelte der Simin entschuldigend zu: „Ich bin ich gleich bei Ihnen, ja?“

„Jamila, siehst du nicht dass ich noch Patienten habe? Würdest du dich bitte hinsetzen und einfach still sein? Und hör auf so zu tun, als wäre das was cooles!“„Wenns sein muss…“ grummelte diese beleidigt. „Hey! Aber danach will ich aaaalles wissen, klar?! Und logo ist das was cooles! Das ist das obercoolste was ich je gehört habe!“ –  „Nein!“ schnaubte Dakaria und zwang sich mit ruhiger Stimme fortzufahren: „Jamila, das was ich da getan habe, das… war absolut barbarisch… ich…“ sie brach ab, liess die Schultern hängen und schaute zur Seite. Erschrocken über ihre an Sadismus grenzende Brutalität.

„Süsse! Hör sofort auf ein schlechtes Gewissen zu haben!“ befahl Jamila. „Du hast das einzig richtige getan! Etwas anders hat dieses A*schloch nicht verdient!“ Dakaria wollte etwas sagen, aber der Wuschelkopf liess sie gar nicht erst zu Wort kommen: „Das war bestimmt nicht das erste Mal dass dieser Flachw*chser das getan hat und wäre auch nicht das letzte Mal gewesen! Glaub mir, ich kenn solche Hunde! Die machen das immer wieder! Aber du, du hast ihn für immer aus dem Verkehr gezogen.“ Daka nickte schweigsam und ohne vom Boden aufzusehen. Gestern hatte es sich gut angefühlt, aber heute war sie keines wegs davon überzeugt, das Richtige getan zu haben. Doch jetzt war sie müde. Sie wollte nicht mehr darüber reden, oder auch nur darüber nachdenken. „Ich hab zu tun…“  sagte sie seufzend und verschwand in einer der Räumlichkeiten…

… während ihre Freundin sich breit grinsend in den Wartebereich setzte und von Dakas Kundin angequatscht wurde: „Sie sind viel ruhiger danach, stimmt’s?“ – „Huh?“ entgegnete die Dunkelhäutige nur und hob eine Augenbraue unter ihrer Sonnenbrille.

„Na die Rüden!“ erklärte die Seniorin über den Brillenrand hinweg sehend,
„Sie sind dann nicht mehr so… so…“ – „Horny?“ beendete Jamila den Satz. „Ja genau!“ lachte ihr Gegenüber amüsiert. „Ich will das bei meinem kleinen Rufus demnächst auch machen lassen.“ meinte die Grauhaarige ein wenig melancholisch und schaute dabei liebevoll auf ihren Rüden herab. 

„Er will immer alle Hündinnen bespringen die bei 3 nicht auf den Bäumen sind…“

„Was Sie nicht sagen!“ Jamila setzte einen gespielt – erstaunten Gesichtsaudruck auf. 

Dann bückte sie sich zum Vierbeiner runter und sagte mit Kinderstimme: „Na Rufus? Bist du auch so ein kleiner triebgesteuerter Bock?“

„Ja das ist er!“ bestätigte sein Frauchen nun schmunzelnd und Rufus fing an zu wedeln, als wüsste er ganz genau das von ihm die Rede war.

 „Tja in so einem Extremfall, hilft wohl nur noch Schnipp-schnapp!“ schlussfolgerte Jamila kichernd und versicherte: „Da sind Sie hier an der richtigen Adresse, Ma’am!“ Wie gerufen tauchte Dakaria wieder auf. Die Schwarzhaarige richtete sofort ihren Zeigefinger auf die Vampirin und sagte stolz: „Sie ist Spezialistin auf diesem Gebiet müssen Sie wissen!“„Jamila, ich habe dir doch gesagt du sollst still sein!“ Die Brünette warf ihrer Freundin einen strengen Blick zu, bevor sie sich an die Kundin wandte: „Es tut mir leid wenn sie Sie belästigt hat.“ 

„Ach was!“ tat diese lächelnd ab. „Die sympathische, junge Dame hat mir gerade gesagt wie gut Sie sind.“„Gut? In was denn… gut?“ hakte Daka nach, bereute es aber sofort, als sie aus den Augenwinklen beobachtete, wie Jamila unter anhaltendem Lachen beinahe zerplatzte. „Im kastrieren!“ antwortete die Simin mit den bemerkenswerten Hängebrüsten, die fast vollkommen das schöne Hundemotiv auf ihrem grünen Pullover verdeckten, und da konnte die quirlige Schwarze ihr Glucksen nicht mehr zurückhalten und bekam einen Lachanfall, wie Dakaria ihn bei ihr lange nicht mehr erlebt hatte. Auch die Seniorin liess sich davon anstecken und stimmte mit ein.

Nur Daka, die vor Schrecken beinahe die Patientenakte vom kleinen Rufus hätte fallen gelassen, wurde bleicher als sie sonst schon war und wünschte sich ganz weit weg. Apropos Rufus, sogar der drehte sich nun aufgeregt bellend rund herum und versuchte seine Rute zu fangen.

„Maaaan! Jetzt hau schon raus!“ drängelte Jamila. Es war schon später Abend in Brindleton Bay und Dakaria war gerade dabei die Tür ihrer kleinen Tierarztpraxis abzuschliessen. „Ich habe dir doch gesagt was passiert ist.“  – „Ja aber das war doch nur die Kurzform, Daka! Ich will ALLES wissen, jedes DETAIL!“ Die Vampirin wollte gerade zu einer Antwort ansetzen, aber in dem Moment tauchte ein Sim eiligen Schrittes aus dem Halbdunklen auf.

Dakas Herz stockte für ein paar Sekunden, doch schnell hatte sie sich wieder gefangen, sich schützend vor ihre Freundin gestellt und einen ernsten Blick aufgelegt. „Was wollen Sie?!“„Verzeihung, könnten Sie sich bitte meinen Hund ansehen, es geht ihm nicht so gut.“ schnaufte der Sim, als er vor Daka zum stehen kam. Er wirkte ziemlich besorgt und erst jetzt bemerkte Dakaria, die sich allmählich wieder entspannte, den kleinen Hund auf seinem Arm.

„Yo, Mister!“ mischte sich daraufhin Jamila ein, die neben ihrer Freundin aufgetaucht war: „Sehen Sie nicht dass wir gerade zugemacht haben?“„Doch schon…“„Nee anscheinend nicht! Sie sollten Mal ihre Brille checken lassen!“  – „Aber…“„Nix aber! Dieser Laden bleibt dicht, denn meine BF wird mir gleich die Story meines Lebens verklickern!“„Jamila, vielleicht ist der Hund ernsthaft krank! Natürlich werde ich ihn mir ansehen.“ Daka schloss die Tür wieder auf. „Ich will mal hoffen dass die kleine Fusshupe ernsthaft krank ist! Nicht dass wir hier wegen ner Lappalie so viel Zeit verschwenden!“ bemerkte Jamila in der Zwischenzeit und musterte den Hund skeptisch.

„Bitte, kommen Sie rein.“ meinte die Vampirin lächelnd und machte eine einladende Geste mit der Hand. Diese galt eigentlich nur dem Sim und seinem Hund, nicht ihrer Freundin, die sich ebenfalls geschickt rein zwängte. „Willst du nicht lieber draussen warten, Jamila?!“ – „Meinst du ich will mir dem Arsch abfrieren?!“ antwortete Golden Girl entrüstet.

„Wie heisst er?“„Igor.“ Zur Begrüssung streckte Dakaria Igor ihre Hand hin, damit er sie beschnüffeln konnte. „Du bist ja ein Süsser!“ gab die Tierärztin entzückt zu, als er ihre Finger ableckte. „Was hat er denn?“„Ist der kleine Scheisser vielleicht dauer – geil so wie Nachbars Spitz?“ fiel Jamila grinsend dazwischen. „Dann muss unsere Daka hier natürlich SOFORT handeln, damit die Hundedamenwelt wieder aufatmen kann, nicht wahr Süsse?!“ 

„Heisst das nicht spitz wie Nachbars Lumpi?“ meinte der Sim daraufhin und ein feines Lächeln zeichnete sich um seine Mundwinkel.

„Hört, hört! Der Klugscheisser hat gesprochen!“ entgegnete die Dunkelhäutige in einem leicht angesäuerten Tonfall.

„Jamila es reicht jetzt!“ wies Dakaria, deren Hutschnur langsam zu platzen drohte, ihre Freundin zurecht. „Du wills doch nicht dass ich dich wieder in den Hundezwinger stecke, oder?!“

Dann trat sie neben den Sim und legte ihm ihre Hand auf den Rücken, um ihm den Weg zu weisen. „Gehen wir doch ins Behandlungszimmer, damit ich mir Igor mal ansehen kann.“ Doch der Brillenträger zögerte. „Augenblick… ich ehm… ich hab da noch ein… Problem…“ murmelte er und schaute auf seinen Hund herab um Augenkontakt zu vermeiden.

„Es… ist mir ein wenig unangenehm…“

weiterlesen… Not another Date

4 Kommentare zu „Kapitel 3

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  1. Ui, eine neue Geschichte und gleich wieder einmal so spannend am Anfang.
    Dieser Typ von dem aufgezwungenen Date, war ja wirklich ein Schleimbeutel.
    Doch das er zum Schluss dann noch so abgeht, hätte ich nicht von ihm erwartet.
    Was da Daka betrifft, nun sie hatte ihn ja mehrmals gewarnt. Es war reine Notwehr!
    Wegen ihrer aufdringlichen Freundin hab ich mich schon kugelig gelacht.
    Das Daka da von empört bis zu hilfloses Kopfschütteln bei ihren überaktiven Aktionen reagiert, kann ich sehr gut nachvollziehen. Wenn Daka nicht genau wüsste dass, Jamila eigentlich eine gute Seele ist würde sie ihr bestimmt das eine oder andere mal die Freundschaft kündigen.
    Doch nun bin ich gespannt was mit dem Hundehalter ist? Der druckst ja schon etwas seltsam hier herum.
    Wobei,…eigentlich sieht er gar nicht so schlecht aus. Und wie er jetzt schon Jamila ansieht… 😉
    Die beiden könnte ich mir sehr gut vorstellen, obwohl Jamila monentan lieber die Einzelheiten von Daka´s Date hören möchte und der Typ da überhaupt nicht in ihren Zeitplan passt.
    Doch wie sagt man immer: „Was sich liebt das neckt sich…“

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Spionelfchen Naseweiss
      Ich freue mich sehr, dass du auch bei „Bare your Fangs!“ mitlesen möchtest! Ich hoffe sie gefällt dir genauso wie „Nothing but Plasma…“ 😉
      Interessant dass du das so siehst, es war schon recht heftig wie Daka am Schluss abgegangen ist. Die meisten meiner Leser waren… naja ziemlich schockiert XD. Ob meine Vampirin richtig gehandelt hat oder nicht, die Entscheidung überlasse ich ganz meinen Lesern. Mir war einfach nur wichtig, ihre (erbarmungslose) Vampirseite zum Ausdruck zu bringen, denn die spielt im weiteren Verlauf noch eine wichtige Rolle. (Also nicht dass es weiterhin so brutal bleibt, keine Sorge! XD).
      Schön dass du Jamila lustig findest! Ja sie ist wirklich aufdringlich und kann auch ganz schön nerven, mit ihren zum Teil taktlosen Kommentaren. Aber bin froh dass du das so siehst und Jamila trotz allem als gute Freundin für Daka schätzt :-).
      Hihi, finds total witzig! Andere Leser dachten eher, dass der Hundehalter mehr was für Daka sein könnte… na das kann ja spannend werden XD!
      Du hast das sehr gut erkannt! Der Typ passt gerade überhaupt nicht in Jamilas Zeitplan! :-D.

      Vielen lieben Dank für deine lieben Kommis heute, habe mich sehr darüber gefreut!
      Ich wünsche noch viel Vergnügen beim Lesen!
      Grüessli Jessi

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  2. Hallo Jessi,
    Nun auch ich möchte hier nicht die Richtigkeit von Daka´s Handeln bewerten.
    Wie du selbst schon schreibst ging sie zum Schluss doch schon sehr weit.
    Auch ich sah darin das Vampirwesen, das da zum Vorschein trat.
    (Denn mal ganz ehrlich… ein ruckartig hochgezogenes Knie hätte bei diesem Typen gereicht.
    – Was auch schon schlimm genug ist!)

    Andererseits kann ich Daka (als Vampirfrau) auch verstehen.
    Nur sie kannte ihre Kräfte und ihre damit verbundenen Möglichkeiten.
    Ein bisschen ist sie wie ein wildes Tier das in die Enge getrieben wurde.
    Oder anders ausgedrückt: „Man kann einen sonst friedlichen Hund solange quälen bis er beißt!“
    Und wenn sich dann so ein Tier verteidigen muss, kann das einen Urtrieb-Mechanismus auslösen der dann nicht mehr zu stoppen ist.
    So ähnlich sehe ich auch das Handeln von Daka. Zuerst war´s die Notwehr,…der dann das Bedürfnis der Genugtuung noch folgte. Ich denke sie war dann so gereizt, das sie es selbst auch nicht mehr stoppen konnte.
    Das zeigt auch, dass sie es später selbst bereut. Ich denke sie hatte dabei schon Schuldgefühle, das sie überhaupt so weit gegangen ist. Es ist ihr naturell, das sie wahrscheinlich versucht selbst zu bezähmen und zu beherrschen.
    Ich sehe in Daka jetzt schon den Zwiespalt der sie plagt. Eigentlich will sie möglichst unauffällig sein und andererseits steckt in ihr der wilde Vampir.
    Ich bin auf jeden Fall gespannt wie dieses Geschichte weitergeht!

    LG Spionelfchen Naseweiß

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    1. Liebe Spieonelfchen Naseweiss
      Vielen Dank für deine Nachricht. Ich wollte dir auch nichts unterstellen oder so, entschuldige wenn es so rüberkam :-). Ich war einfach nur überrascht (im positiven Sinne), dass du das recht „cool“ hingenommen hast, hingegen im Forum, in dem ich meine Story poste, waren die meisten Leser recht bestürzt und ich hatte im Nachhinein schon fast ein schlechtes Gewissen soweit gegangen zu sein… :-/. Es war ja auch für mich nicht leicht das zu schreiben… Und dann musste ich ja auch noch Jamila „beschreiben“, die davon ja richtig begeistert war und sogar blöde Witze darüber machte… Das war schon abartig irgendwie und ich bin mir selber ein bisschen wie ein Ungeheuer vorgekommen XD.
      Du hast das aber super und auch sehr interessant (!) erklärt, warum sie so gehandelt hat. So ähnlich waren eigentlich auch meine Absichten. Und gerade auch die beiden Bespiele vom wilden Tier oder dem Hund, fand ich super! Danke dafür, liebe Spionelfchen Naseweiss.

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