14. Kapitel

Day after day, it’s slowly fading away

verfasst: 08.05.2018

How do you know when it’s over?
Maybe when you feel more in love with your memories than with the Sim* standing in front of you.
~ Gunnar Ardelius ~

Die ersten Sonnenstrahlen kämpften sich durch den Morgendunst und wärmten ihre Glieder. Kate atmete die feuchte, üppige Dschungelluft ein. Vorsichtig hob sie einen Fuss über den Vorsprung und machte die Augen zu. Bald ist alles vorbei. Alles Leid, aber auch alle Liebe. „Nicht!“ brach plötzlich eine Stimme die Stille. Kate riss die Augen auf und geriet beim Anblick in den Abgrund der sich gähnend vor ihr öffnete, gefährlich ins Schwanken. Zwei Hände packten sie fest an der Schulter und verhinderten in letzter Sekunde dass sie herabstürzte. Ihr Herz hatte für einige Sekunden ausgesetzt. Dann fand sie das Gleichgewicht wieder und wirbelte herum. Das Adrenalin das kurzzeitig durch ihren Körper schoss, ging zurück und ihr Körper sackte in Lucas‘ Armen zusammen.

Kate blinzelte. Sie drehte den Kopf um ihre Umgebung zu registrieren, obwohl sie schon ahnte wo sie sich befand. Langsam setzte sie sich auf. Auf dem Nachttisch stand ein Plasmabeutel. Wo waren die anderen? Wie war sie hier her gekommen? Wo war…? Doch ihre Gedankengänge wurden abrupt unterbrochen, als sich die Schlafzimmertür öffnete und Lucas hereintrat. „Katy! Du bist wach!“

Er drückte seiner Verlobten einen innigen Kuss auf die Stirn und setzte sich auf die Bettkante. „Was ist passiert?“ Kates Stimme war heiser, als hätte sie seit Tagen nicht gesprochen. Ihr Verlobter antwortete nicht, sondern streckte nur seine Hand aus und streichelte sanft ihre Wange. Kate schmiegte ihr Gesicht in seine Hand und schloss für einen Moment ihre Lieder. Doch dann tauchte ein grausiges Bild vor ihrem inneren Auge auf: Aus einem fahlen, angstverzerrtem Gesicht starrten sie zwei glasige Augen an. Der Mund, vor Entsetzen weit aufgerissen und am Hals, zwei klaffende Löcher aus denen Lavendelfarbenes Plasma quoll. Miranda ist tot!


Die nächsten Wochen wurde Kate Nacht für Nacht von fürchterlichen Albträumen heimgesucht, aus denen sie schreiend und schweissgebadet erwachte. Die Tage verbrachte sie im Bett. Konnte sich zu nichts aufraffen. Immer wieder wurde sie von Weinkrämpfen geschüttelt und von Schuldgefühlen gefoltert. Nichts was Lucas sagte oder tat, konnte sie beruhigen.

Es gab nur ein Ort an dem sie halbwegs zur Ruhe kam. Auch wenn sie sich geschworen hatte nicht mehr zum Fluss zurückzukehren, konnte sie einfach nicht anders. Was hatte er bloss mit ihr angestellt, dass sie so sehr von ihm eingenommen war? Sie lechzte nach ihm wie eine Süchtige nach ihrer Droge. Wie die trockene Wüste von Oasis Springs nach dem Regen. Der erste Gedanke morgens galt ihm, sowie der letzte vor dem Einschlafen. Und auch sonst dachte sie die ganze Zeit nur an ihn. Selbst wenn Lucas neben ihr am Bett sass, ihr von seinem Tag berichtete, schweiften ihre Gedanken plötzlich ab und seine Stimme drang nur noch wie aus weiter Ferne an ihr Ohr.

Eines Abends als die Nacht gerade ihren Mantel über Oasis Springs gelegt hatte, sass der junge Sim bei einer Tasse heisser Schokolade am Küchentisch und fuhr sich mit den Fingern durch seine wuschelige Mähne. Er war verzweifelt. Es musste etwas geschehen. Entschlossen sprang er vom Stuhl und gerade als er sich seine Jacke schnappen- und das Haus verlassen wollte, tauchte seine Verlobte hinter ihm auf. „Wo gehst du hin?“ fragte sie leise. Ihr Gesicht wirkte müde, ihre Augen waren rot und verweint. Lucas schaute sie mitfühlend an. „Ich reise jetzt nach Forgotten Hollow, Katy.“

Forgotten Hollow. Nur ein Wort, nur ein Name, aber es fuhr durch sie hindurch wie ein Blitz. „Ich hole dir jetzt das Heilmittel.“ Die Brünette erstarrte mit offenem Mund. Das Heilmittel gegen Vampirismus? Aber das war ja bereits hier, bei ihr! „Nein das geht nicht!“ stiess sie hervor und wirkte plötzlich wie ein aufgescheuchtes Reh.

„Aber warum denn nicht?“„Weil… Weil…“ Kate versuchte sich eine glaubwürde Ausrede auszudenken. „Es… Es ist nicht dort.“ murmelte sie und zwar mit Absicht so leise und undeutlich wie nur möglich. Und bevor er darauf reagieren konnte, fügte sie ein dramatisches „und ausserdem wäre das dein sicherer Tod!“, hinzu. Er runzelte die Stirn: „Wie es ist nicht dort, wo ist es dann?“ Kate söhnte. War ja klar dass er den ersten Teil mit dem blöden Trank verstanden hatte und dem zweiten Teil mit dem Tod keine Beachtung schenkte.

Aber sie ignorierte seine Frage einfach: „Hast du vergessen was dir beim letzten Mal passiert ist?“ Die zierliche Vampirin umklammerte seinen Arm, als könnte sie ihn so am weggehen hindern. Ihre Hände waren eiskalt. „Das Heilmittel. Wo ist es?“ Kate schaute ihn nicht an. „Es ist…  Es ist… kompliziert.“ Das letzte Wort hatte sie viel mehr geflüstert als gesprochen. „Katy, ich sehe doch wie schlecht es dir geht. Du musst endlich wieder zur Simin werden, damit alles wieder so werden kann wie es war.“

„Es geht mir schon viel besser!“ Sie blickte ihn wieder an und setzte ein Lächeln auf: „Siehst du?“ Lucas betrachtete sie aufmerksam, als wüsste er genau, wie unecht ihr Lächeln in dieser Sekunde war, doch eher er noch etwas zu ihr sagen konnte, hatte sie seinen Mund mit einem Kuss versiegelt.

Es war eine kühle Nacht in Forgotten Hollow. Der Nebel hing über der Erde und das feuchte Gras kitzelte an ihren Knöcheln. In ihrer dunklen Form schritt die Vampirin zwischen den alten, bröselnden Grabsteinen hindurch. Ihr eigener Schatten wanderte vor und das Mondlicht liess ihre helle Haut schimmern. Sie trug das wunderschöne antike Kleid dass Lilith ihr ausgeliehen hatte. In der Ferne heulten Wölfe und über ihr flatterten und fiepten ein paar Fledermäuse. Doch die interessierten sie nicht. Ihr Blick war starr auf Miranda gerichtet, die unweit neben zwei Gräbern stand und auf sie wartete.

Diesmal zeigte die Simin keine Angst und als Kate einige Meter vor ihr zum stehen kam, neigte die Rothaarige den Kopf zur Seite und präsentierte ihren nackten Hals. Übernatürlich schnell hatte sich die schöne Brünette darin festgebissen und fing gierig an zu saugen. „Katy wach auf!“ schien Miranda plötzlich zu rufen. Doch die Worte drangen nur gedämpft in Kates Bewusstsein, viel zu sehr war sie auf das warme Plasma konzentriert dass nun wohltuend ihre Kehle hinunterfloss und von dem sie niemals genug kriegen konnte.

„Katy!“ Die Stimme der Simin hatte sich verändert, sie hörte sich an wie die eines Sim-Mannes und Kate hatte plötzlich nicht den Geschmack von süssem Plasma im Mund, sondern den von… Sonnencreme?! Mit einem Ruck löste sich die Vampirin vom Nacken. Würgte und spuckte das scheussliche Zeug aus und erschrak dann fürchterlich, als sie nicht in Mirandas Gesicht blickte, sondern in das von…  „Los Katy wach auf! Heute machen wir uns einen schönen Tag!“

Das erste was sie sah als sie die Augen aufschlug, war Lucas der nur in Badeshorts vor ihr stand und sie anstrahlte. Kate brauchte einen Moment um zu realisieren dass sie in ihrem Bett lag. Benommen setzte sie sich auf. Das ganze Zimmer roch nach Sonnencreme die ihr Verlobter sich grosszügig auf seine bleiche Haut verteilt hatte. Wie immer hatte er es damit total übertrieben. „Was… ist los?“ Verschlafen rieb Kate sich die Augen und versuchte so die Bilder vom Traum zu vertreiben. „Du musst mal hier raus.“ Er ging zum Fenster und öffnete es. Kühle Wüstenluft drang ins Zimmer, liess sie frösteln. „Wirf dich in deinen heissen Bikini Schatz. Wir reisen zu den Klippen!“

Natürlich war die Brünette dagegen. Das letzte Mal als er sie zu einem spontanen Ausflug überredet hatte, endete dieser damit, dass sie einer Simin das komplette Plasma aus den Andern gesaugt hatte. Ausserdem wollte sie sich im Bett verkriechen. So wie sie es die letzten Wochen getan hatte. Aber Lucas hatte darauf bestanden und wenn es hätte sein müssen, hätte er sie einfach gepackt, über seine Schultern geworfen und mitgetragen. Obschon dass mit seinem schmächtigen Körper und ihrer vampirischen Kraft, wohl ein Ding der Unmöglichkeit gewesen wäre. Sein treuherziger Dackelblick war es schliesslich, der sie überzeugte. Vielleicht war ein bisschen frische Luft auch gar nicht so schlecht um auf andere Gedanken zu kommen. Weiterhin musste sie sich wegen Sims keine allzu grossen Sorgen machen. Die Klippen sind sowas wie ein Insidertipp. Nur ganz wenige kennen diese kleine Insel nicht weit von Windenburg entfernt. Wahrscheinlich würden sie die einzigen dort sein.

Und so war es auch. Gute-Laune-Musik dröhnte aus der portablen Stereoanlage die Lucas mitgenommen hatte. Kate sass am Beckenrand, die Beine im kühlen Wasser baumelnd und lauschte den Wellen die unten in der Bucht an die Felsen schlugen. Lucas trieb auf dem Rücken durch den Weiher, alle 4 weit von sich gestreckt und forderte seine Liebste gerade zum 1000sten Mal auf, endlich ins Wasser zu kommen. Aber er erhielt keine Antwort. Weil sie mit ihren Gedanken schon wieder ganz woanders war. Während sie hier am Wasser sass, sich bräunte und das Leben genoss, lag Miranda tot unter der Erde in einem dunklen Sarg und verrottete. Ihretwegen. Ein Stich durchfuhr Kates Brust, erschütterte sie bis aufs Mark. Wie sie von Lucas erfahren musste, hatten Sam und Mirandas Freund Dave, die Tote kurz nach Kates Attacke aufgefunden. Am nächsten Tag stand überall in den Schlagzeilen dass ein Jaguar in Selvadorada eine Simin zu Tode gebissen hatte.

„Hey Katy, sieh mal!“ Lucas Stimme holte sie wieder zurück. „Ich bin ein Delfin!“ Er stand auf dem Springturm und gab zwitschernde Laute von sich. Dann holte er Schwung, sprang und klatschte bäuchlings in die grüne Brühe, die zu allen Seiten spritzte. Als er wieder auftauchte, hatte er Seetang auf dem Kopf. „Und wer bin ich jetzt?“ Lucas war ein Spielkind, das hatte sie immer an ihm geliebt. Aber gerade fand sie es einfach nur albernd. „Keine Ahnung… Bob Marley?“ Der Versuch nicht genervt zu klingen, misslang ihr. „Nein Schatz, ich bin Medusa!“

Fast jedes Wochenende hatte das frischverliebte Paar damals im Sommer hier an den Klippen verbracht. Alles war noch so wie früher. Nichts hatte sich verändert. Selbst die Graffitis an den Ruinen waren noch die gleichen. Und doch war etwas anders.

Ein entscheidendes Detail war anders. Kate stand auf, ihr Herz fühlte sich an, als würde es von einer schweren Last zerdrückt. Sie ging zur Feuerstelle wo Lucas ihr an einem lauen Sommerabend, während die Sonne am blutroten Horizont unterging, den Antrag gemacht hatte.

Als sie an der Stelle stand wo ihre erste grosse Liebe einst vor ihr auf die Knie ging, schloss sie die Augen. Kate versuchte sich an die Simin zu erinnern, die sie gewesen war. An ihre Gefühle von damals. Sie versuchte sie zurückzuholen. Aber sie fand sie nicht. Sie waren nicht mehr da.

Sie ging zurück zum Teich, doch Lucas war nicht mehr zu sehen. Aber das Gewässer war noch stark aufgewühlt. Auf einmal hörte sie ein lautes Gebrüll und kurz darauf entdeckte sie ihn auch schon wie er aus den Büschen sprang, auf den Pool zu sprintete und sich kraftvoll vom Rand abstiess: „ARSCHBOMBEEE!“ Im nächsten Moment war ihr eine Ladung Wasser ins Gesicht gespritzt. „Komm endlich rein!“ rief ihr Verlobter und spritze noch mehr Wasser in ihre Richtung. „Ich möchte nach Hause.“

„Was? Jetzt wo es gerade so viel Spass macht?“„Sehe ich etwa so aus als ob es mir Spass machen würde? Dir zuzusehen wie du so tust als wärst du ein blöder Fisch oder eine dämliche Disneyfigur?“„Zunächst einmal…“ Lucas hievte sich aus dem Wasser. „Ein Delfin ist kein Fisch und Medusa ist eine griechische Sagengestalt.“ Tropfnass und mit breitem Grinsen stand er vor ihr. „Was möchtest du denn tun was dir auch Spass macht?“

„Ich möchte nach Hause!“ wiederholte sie. Nun gab sie sich auch keine Mühe mehr nicht genervt zu klingen, denn sie war es und er sollte es ruhig mitbekommen. Aber er lächelte einfach munter weiter: „Ich hab eine bessere Idee!“

Wenig später spielten die beiden Fresbee. Naja, Lucas warf und Kate fing die Scheibe lustlos aber in übernatürlichem Tempo auf. „Katy, du sollst doch nicht bescheissen!“ rief Lucas und miemte eine enttäuschte Miene. „Was soll ich machen, ich bin ein Vampir.“

„Kannst du das nicht abstellen? Das schnelle laufen meine ich?“ Sie tat es. Weil er nicht aufhören wollte zu betteln und wieder seinen Dackelblick aufgesetzt hatte. „Aber nur 1 Runde!“ Ihr Verlobter schmunzelte: „Bei diesem Spiel gibt es keine Runden. Auch keine Sieger oder Verlierer.“ Na klasse! Ein unsterbliches Spiel also. Genau wie sie. Kate schleuderte das Fresbee regelrecht von sich. Immer extra in die Büsche und hoffte so, dass Lucas es im Gestrüpp nicht mehr finden konnte. Aber er war wie ein Hund! „Hab es!“ kläffte er jedes Mal aufgeregt und streckte das quietsch gelbe Ding in die Luft. Warum steckte er sich das Teil nicht gleich in den Mund und kam auf allen 4en angerannt? Einmal war sie kurz abgelenkt, weil gerade ein Wasserflugzeug unten in der Bucht startete und dabei einen ungeheuren Krach veranstaltete. „Katy, pass auf!“

Doch Kate sah das aus der Sonne kommenden Fresbee zu spät und da ihre übernatürliche Schnelligkeit deaktiviert war, konnte sie nicht mehr rechtzeitig reagieren. Das Fresbee knallte gegen ihre Schläfe. Der Schwindel packte sie und ihr wurde schwarz vor Augen. Sie hatte das Gefühl zu fallen. Das tat sie auch, nämlich in den Teich. Der Schock, als sie in das eiskalte Wasser fiel, holte sie ins Bewusstsein zurück. Aber in ihrem Kopf drehte sich alles, einen Augenblicklang wusste sie nicht einmal wo oben und unten war. Doch da war keine Angst. Keine Panik. Nur Stille. Stille und Frieden. Sie fühlte sich schwerelos und so… frei.

Und Kate wollte frei sein. Frei von der Schuld einer Simin das Leben genommen zu haben. Frei von dem schlechten Gewissen ihrem Verlobten gegenüber, weil sich ihre Gefühle für ihn verändert haben. Und vor allem auch frei von… ihm. Der Kummer der sie überkommen hatte, war einfach zu gross um ihn ertragen zu können und der Gedanke zu sterben einfach zu verlockend. Es war die einzige (Er)lösung die ihr blieb. Sie nahm all ihren Mut zusammen und stiess sie die Luft aus ihren Lungen raus, welche nun in Form von Bläschen nach oben entflohen, wo das Licht der Sonne ganz schwach durch die trübe Wasseroberfläche schien. Kate konnte etwas Weisses an der Oberfläche treiben sehen. Es war ihr Hut. Wasser drang in ihren Mund, in ihre Ohren. Und als es dann auch in ihre Nase drang, tat es höllisch weh! Doch Kate ignorierte den Schmerz während ihr Körper langsam hinab sank und es um sie herum immer dunkler und kälter wurde.

Dann packten sie zwei Hände an den Armen und zogen sie ruckartig an die Oberfläche. Kate hustete, würgte, keuchte. Auch Lucas schnaufte laut und hatte alle Mühe sie ober Wasser zu halten und an den Rand zu ziehen. Irgendwie hatte es der hagere Sim geschafft sie aus dem Tümpel zu bekommen. Nun lag sie hustend auf dem Rücken, die Sonne stach ihr wie 1000 kleine Messerchen in die Augen. Ihre nackte Haut brannte auf dem glühenden Steinboden. Lucas sagte irgendwas, aber sie verstand ihn nicht. Wieder hustete sie und spuckte Wasser aus. Ihr Verlobter hatte sich nun über sie gebeugt. Wasser tropfte von seinen langen Haaren in ihr Gesicht. Die fröhliche Musik spielte einfach weiter, als wäre nichts geschehen. Er drückte erst unbeholfen auf ihren Bauch, dann auf ihre Brust. Auf einmal hielt er ihr die Nase zu und… küsste sie. Warmer Atem füllte ihren Mund und brachte sie nur noch mehr zum husten. Kate wollte sich aufrichten, aber ihr Körper wollte nicht so wie sie. Wieder küsste er sie. „Lass das!“ stiess sie unter der Hustattacke hervor. Endlich erlangte sie ihre Kraft wieder und stand auf. Lucas wollte ihr helfen, aber sie ignorierte ihn.

„Hör endich auf damit!“ schnaubte Kate wütend. „Ich habe eine Simin getötet! Ich sollte auch tot sein!“ Lucas erstarrte, in seinen Augen spiegelte sich sekundenlang blankes Entsetzen. „Katy was redest du da?!“ Er senkte kurz den Bick, suchte nach Worten. “Das mit Miranda… Das war… ein Unfall.“ Als er wieder aufsah, wirkte er bedrückt. “Alles wird wieder gut, sobald du endlich das Heilmittel hast.“Nein…“ hauchte die Brünette, sie war immer noch ganz ausser Atem. „Lucas, hör auf alles schönzureden und mach die Augen auf. Nichts wird wieder gut.“ Dann brach ihre Stimme. Sie wollte weinen aber sie konnte nicht, denn sie hatte alle ihre Tränen bereits ausgeweint.

* Anmerkung zum Zitat: person wurde durch Sim ersetzt, weil Sims – Story 😉

weiterlesen… Surprise, surprise!

2 Kommentare zu „14. Kapitel

Gib deinen ab

  1. Ich finde deine Story wirklich toll und kann es kaum erwarten wenn´s endlich weiter geht :). Außerdem finde ich es total witzig, dass du ein paar Vampire Diaries -Charakter einfliesen lassen hast ^^. Übrigend finde ich den Namen Katerina auch viel schöner als Elena ;). Hast du eigentlich einen Mod im Spiel der die ausgesaugten Sims tatsächlich sterben lässt > Zwecks Miranda?

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Romi, dankeschön! Ich freue mich sehr dass dir meine kleine Stoy gefällt :-). Das nächste Kapitel steht schon in den Startlöchern, es sollte bis zum Wochenende online sein :-). Hihi, Miranda lebt mit ihrem Freund Dave in einem schicken Apartment in San Myshuno und erfreut isch bester Gesundheit :-D. Ich spiele ohne Mods, Kate hat sie einfach ganz normal „zu einem ausgiebigen Trank genötigt“. Also Storymässig ist die Simin tot, aber im Spiel nicht :-). Wünsche dir noch viel Freude beim Lesen. Grüessli Jessi

      Gefällt 1 Person

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