15. Kapitel

Surprise, surprise!

verfasst: 08.06.2018

Your voice makes me tremble inside and your smile is an invitation for my imagination to go wild.
~ Anonymous ~

Es war kurz nach Sonnenuntergang, als das Pärchen zurück nach Hause kehrte. Lucas lächelte wieder heiter, als hätte sich der Zwischenfall am Teich niemals ereignet. Aber das war nicht ungewöhnlich, er war nie nachtragend gewesen. Doch Kate fühlte sich miserabel und das letzte was sie jetzt wollte, ist in sein fröhliches Gesicht schauen. Die Brünette stellte sich unter die Dusche und liess Minutenlang dampfend heisses Wasser über ihren Körper rinnen. Dann verkroch sie sich unter die Bettdecke. Irgendwann nach Mitternacht betrat auch Lucas das Schlafzimmer. Kate lag mit dem Rücken zu ihm und stellte sich schlafend. Sie hörte wie er sich die Kleider auszog und leise ins Bett stieg. Behutsam küsste er sie hinter dem Ohr, wünschte ihr eine gute Nacht. Wenige Minuten später war er eng an sie geschmiegt und schnarchend eingeschlafen. Kate löste sich aus seiner Umarmung. Sie konnte hier nicht mehr liegen bleiben.

Sie musste raus. Die Luft war plötzlich so stickig geworden, sie hatte das Gefühl nicht mehr atmen zu können. Die restliche Nacht verbrachte sie damit durch die Wüste zu spazieren und in Erinnerungen zu schwelgen. Die Zeit die sie mit Lucas verbracht hatte war schön gewesen. Gemeinsam hatten sie viele glückliche Stunden erlebt. Aber das war bevor sich ihr Leben um 180 Grad gedreht hatte. Als sie am träge vorbeiziehenden Fluss stand und ihren Blick verträumt zur Brücke schweifen liess , verblassten die Sterne über ihr langsam und als dann auch der Mond verschwand um der Sonne Platz zu machen, wusste Kate was sie zu tun hatte.

„Lucas!“ rief sie ins Haus hinein, kaum hatte sie einen Fuss über die Türschwelle gesetzt. Aber ihr Verlobter war gar nicht mehr da. Auf ihrem Kopfkissen lag eine Nachricht mit schnörkeliger Handschrift geschrieben: ‚Musste was erledigen. Sehen uns heute Abend! Kiss Lu‘, dahinter ein verspielter Smiley mit Kussmund. Immer noch auf den Smiley starrend, schlenderte die Brünette die Treppen hinunter und liess sich mit einem lauten Seufzer  auf der Couch nieder. Da sass sie nun die nächsten Stunden und tat nichts anderes als auf die Tür zu starren. Irgendwann am späten Nachmittag, bewegte sich der Türknauf plötzlich und sie sprang  wie von der Tarantel gestochen auf. Doch es war nicht Lucas der hereintrat, es war…

Kate glaubt ihr Herz würde stehen bleiben! Das konnte doch nicht möglich sein? Die Vampirin drückte die Augen zu und öffnete sie wieder. Es war kein Traum. Er war es. Und er war tatsächlich da. Ein verschmitztes Lächeln umspielte seine Lippen und sie verging fast bei diesem Anblick. Dann hörte sie nach all den Monaten zum ersten Mal seine Stimme wieder, die sie sofort erschaudern liess. „Katerina.“

Im Bruchteil einer Sekunde stand er vor ihr, in seiner rattenscharfen, dunklen Forum und schaute sie mit einem Blick an, bei dem sich ihr die Nackenhaare aufstellten. Kate konnte sich weder rühren, noch atmen. Sie schnappte nach Luft, wollte etwas sagen, aber aus ihrem  Mund kam kein Ton.

Er hob seine rechte Hand und fuhr mit seinen Fingerspitzen sanft über ihren Arm. Sie bekam sofort eine Gänsehaut.

Dann legte er seine andere Hand an ihre Taille und zog sie zu sich heran. Ein Kribbeln durchfuhr ihren gesamten Körper.

Behutsam strich er ihr Haar beiseite und begann mit zärtlichen Küssen ihren Nacken zu liebkosen. Ihr Herz pochte als er sich langsam immer weiter nach oben arbeitete, bis er schliesslich bei ihrem Mund angelangt war.

Dann küsste er sie, wie sie noch nie zuvor geküsst worden war.

Kate schloss die Augen, sie war froh dass er sie fest an sich gedrückt hielt, denn ihre Beine fühlten sich an wie Pudding.

Doch viel zu früh lösten sich seine Lippen wieder von den ihren. Benommen öffnete Kate ihre Augen, während er ihren Körper von seinen Armen auf die Couch gleiten liess.

Wie in Trance legte sie sich hin. Er beugte sich über sie und Kate sog seinen Duft, welcher ihre Sinne völlig benebelte, tief in sich ein. „Du hast mir gefehlt.“ flüsterte er ihr ins Ohr und fing dann wieder an sanfte Küsse in ihrem Nacken zu verteilen. Kate entfuhr ein wohliges Stöhnen und sie schloss erneut ihre Augen. „Du mir auch.“ Sein rauer Bart kitzelte ihren Hals… Moment, sein… Bart!? „Aber jetzt  musst du endlich aufstehen, sonst kommen wir zu spät.“ Diese… Stimme… ?!

Augenblicklich schlug Kate ihre Lieder auf. Sie schaute nicht in ein rotes- sonder in ein blaues Augenpaar und ihre Finger waren nicht in braunen sondern in schwarzen Haaren vergraben. Sie setzte sich so abrupt auf, als hätte man sie gerade mit einem Eimer eiskaltem Wasser übergossen. „Whoa ganz langsam Schatz!“ lachte Lucas und sprang von der Couch, als wollte er sich in Sicherheit bringen. „Hast du wieder geträumt?“

Kate fasste sich verwirrt an den Kopf, ihr Herz raste immer noch. „Scheint ja diesmal ein schöner Traum gewesen zu sein.“ zwinkerte ihr Verlobter. „Lucas, ich… ich muss mit dir… reden.“ stammelte sie, sie war noch ganz in ihrem Traum gefangen.

„Nicht jetzt Schatz. Wir verreisen gleich! Würdest du das für mich anziehen?“ Schmunzelnd holte er etwas Seidiges aus seinem Inventar. „Was… was ist das?“ fragte sie und erhob sich leicht schwankend vom Sofa, ihre Beine waren immer noch wie Pudding. „Und wo… wo reisen wir hin?“„Ist eine Überraschung.“

Die Brünette faltete das Kleidungstück dass er ihr übergab, auseinander und sah es sich an. Es war eine elegante Abendrobe in zartem rosa, mit glitzernden Verzierungen. Der Fetzen musste ein Vermögen gekostet haben! Fassungslos schaute sie ihren Verlobten an der ihren Blick mit einem breiten Grinsen erwiderte.

„Ich wusste es gefällt dir, schnell zieh es an und mach dich hübsch, wir treffen uns in 20 Minuten hier unten.“ Unfähig noch was zu sagen schaute sie ihm hinterher wie er um die Ecke verschwand und nach oben sprintete.

„Woooow!“ war alles was er über seine Lippen brachte, als seine Verlobte die Treppen hinunterstieg. Auf der letzten Stufe wäre sie beinahe umgeknickt. Verdammt, dieses Kleid war so eng, dass es nur ganz kleine Schritte erlaubte und die Schuhe erst! Die verfluchte sie jetzt schon. Lucas trug einen vornehmen Anzug in schwarz. Seine Augen glänzten als seine Liebste vor ihm zum stehen kam. „Du siehst einfach … wow…“ Die Brünette verzog keine Miene, fühlte sich eingezwängt wie eine Presswurst. „Was soll der ganze Aufwand?“ – „Das wirst du schon sehen. Los gehen wir!“ Er nahm sie bei der Hand, aber Kate bewegte sich keinen Meter. „Lucas ich muss mit dir reden.“„Ja Schatz. Später.“„Nein! Es ist wirklich wichtig.“

Er drehte sich zu ihr um, nahm ihre Hände. „Katy, dieser Abend ist sehr wichtig für mich. Für UNS. Bitte gib mir nur ein paar Stunden. Danach können wir über alles reden.“

Sie konnte nicht glauben dass sie sich wieder überreden liess und nicht genug Mumm besass um Lucas endlich reinen Wein einzuschenken. Aber es war „ihr“ letzter Abend, diesen Gefallen wollte sie ihm deswegen nicht verwehren. In Brindleton Bay angekommen, standen die beiden vor dem Yachtclub. Das exquisiteste Restaurant von allen Simwelten!

Hier wurde Sim nur mit einer festlichen Garderobe rein gelassen, daher vermutlich das teure Kleid. Als hätte es eins ihrer alten Fummel nicht auch getan… Lucas zog seine Verlobte, deren Füsse sie heute Abend garantiert umbringen werden, aufgeregt hinter sich her. Dem Pärchen wurde ein Tisch draussen auf der Veranda zugewiesen. Der Ausblick auf das Wasser war wunderschön.

Doch Kate konnte ihn nicht geniessen, sie fühlte sich, als sässe sie auf heisser Kohle. „Würdest du mir jetzt endlich verraten was das alles soll?“ fragte sie leise und bemerkte die verwunderten Blicke und das Tuscheln der Sims an den Nachbartischen.

Wohlhabende Snobs. Jeder meinte die schönste Yacht am Hafen stehen zu haben, obschon weit und breit keine zu sehen war.

„Lass dich einfach überraschen.“ Lucas lehnte sich zufrieden zurück und bedachte sie mit einem Blick den sie nur zu gut kannte und irgendwie hatte sie mit einem Mal das Gefühl, dass dieser Abend nicht gut enden würde. Die Bedienung servierte einen lieblich süssen Avornalino. Nervös führte sich die Vampirin gleich einen tiefen Schluck zu Gemüte.

„Weiss du, ich hab nachgedacht.“ fing er plötzlich an und sah auf einmal ganz nachdenklich aus. „Ich weiss ja nicht was da so kompliziert sein soll mit deinem Heiltrank…“ Oh Gott oh Gott! Erneut griff Kate nach dem Glas und trank hastig.

„Ich hab mir gedacht, warum nicht auch zu einem Vampir werden?“ Beinahe hätte sie ihm die blutrote, süsslich – bittere Flüssigkeit mitten ins Gesicht gespuckt. „WAS?“ brach es unkontrolliert aus ihr heraus. Einige der Sims in unmittelbarer Umgebung wandten ihre Köpfe. War er denn komplett verrückt geworden?! „Lucas! Das ist doch ein Witz oder?!“

„Katy, ich will mit dir zusammen sein. Und zwar für immer! Stell dir vor, wir sind beide unsterblich!“ Seine Augen fingen an zu funkeln und er hob die Hände in die Luft um mit wilden Gesten seine Begeisterung besser zum Ausdruck zu bringen. „Wir könnten die Welten bereisen! Wir könnten nicht nur 1 Kind haben, wir könnten 2, 3 oder 10 haben!“ Kate spürte wie sich der Wein in ihrem Magen wieder auf den Weg nach oben machen wollte. „Na was sagst du dazu?“ Er lächelte, hatte gar nicht bemerkt wie alle Farbe aus ihrem Gesicht gewichen war. Der Alkohol stieg ihr zu Kopf, ihr Gehirn fühlte sich an, als wäre es dick in Watte gepackt. Mehrmals öffnete sie den Mund um etwas zu sagen, aber kein Wort kam über ihre Lippen. Dann stand sie einfach auf und ergriff die Flucht.

„So warte doch!“ rief ihr Lucas lachend hinterher. „Sollst mich ja nicht gleich hier vor allen Sims beissen!“ Kate verfluchte mehr als einmal ihr Kleid über das sie stolperte und deswegen auf die Knie fiel. Schockierte Augenpaare ruhten nun auf den beiden und es wurde noch mehr getuschelt. Mit gespielter Verlegenheit nickte Lucas einigen der Sims zu: „N‘Abend… Wie geht’s?… Alles klar?…“ während er seiner Verlobten auf die Beine half. Ihr war ganz schwindelig.

Vom Alkohol, von seiner Schappsidee zu einem Vampir zu werden und von seiner kranken Vorstellung 10 Kinder mit ihr zu bekommen! „Lucas… es tut mir leid…ich…“„Ist schon gut Schatz, ist nicht so schlimm.“ unterbrach er sie, beugte sich vor und klopfte ihr den Straub vom Kleid. „Wir bringens morgen in die Reinigung.“ Dann packte er sie unvermittelt am Arm und zog sie rasch von der Veranda. Kate biss sich vor Schmerzen auf die Lippen und dachte kurz darüber nach, sich die Schuhe einfach von ihren blutenden Füssen zu kicken. Am nahegelegenen Teich kam ihr Verlobter endlich zum stehen und zückte ein weisses Tuch aus Stoffservietten aus seinem Inventar, dass er sich vorhin am Tisch heimlich zusammengeknüpft hatte. „Ab hier musst du mir blind vertrauen, denn das was jetzt folgt, wird eine Überraschung.“ erklärte er sich grinsend.

Was, noch eine Überraschung? Sie war sich nicht sicher ob sie noch weitere Überraschungen ertragen konnte. Doch ehe sie sich versah, hatte Lucas ihr die Augen schon verbunden und zog sie hinter sich her. Eine frische Brise streifte ihre Haut, es roch nach Meer, vermischt mit dem Duft irgendwelcher Blüten. „Wir sind da.“ Vorsichtig nahm er ihr die Augenbinde ab, aber sie musste ihm versprechen die Augen erst auf sein Kommando zu öffnen. Kate hörte wie er sich eiligen Schrittes von ihr entfernte und kaute nervös auf  ihre Unterlippe. „Jetzt kannst du die Augen öffnen!“

Was sie dann sah, raubte ihr gänzlich den Atem und mit einem Schlag war sie wieder nüchtern.

Lucas stand unter einem Hochzeitsbogen! Sie schaute an sich herab. Trug sie etwa ein Hochzeitskleid?! „Ich weiss du hast dir eine Traumhochzeit in einem Schloss gewünscht, mit Kutsche und weissen Pferden…“ er redete schnell, seine Stimme zitterte, war aber nichts im Vergleich zu Kates Beinen die nun bebten und drohten nachzugeben. „… aber ich dachte mir… nach allem was du im letzten Jahr durchmachen musstest… sollten wir jetzt sofort heiraten.“ sein nervöses Lächeln gefror kurzzeitig zu einer steifen Grimasse und die Vamprin musste sich heftig in den Arm kneifen um sicherzugehen dass dies kein (Alb)traum war.

„Du weisst, du bis alles für mich… und… und ich liebe dich… mehr als alles andere…  und deswegen frage ich dich…“ er atmete tief ein und wieder aus, zupfte unruhig an seinem Kittel herum und räusperte sich ein paar Mal, bevor er weiterstotterte: „Wirst du Katy… mi-mich Lucas, hier und jetzt zum… zum Sim-Mann nehmen?“ Ihr Schmerz war dem puren Schrecken gewichen. Kate wusste nicht wie viel Zeit vergangen war, in der sie nichts anderes tat als ihn mit weit aufgerissenen Augen und  Mund anzustarren. „K-Katy?“ Sie hasste sich so dafür, ihm jetzt wieder weh zu tun zu müssen.

Wenige Minuten später standen die beiden unten am Hafen. Kate stützte ihre beiden Arme am morschen Holzgeländer ab und schaute ins Wasser. Sie spürte wie sein Blick sich in ihren Nacken bohrte. Die Wellen schlugen an die Stützpfeiler des Piers und der strenge Geruch von Fisch lag in der Luft. „Ich hätte es wissen müssen.“ sprach Lucas nach einer Weile und trat neben sie.

Er versuchte Augenkontakt herzustellen, aber Kate sah weiterhin starr auf das Wasser, ab und zu konnte sie sogar einen Fisch entdecken. „Wie du über die gesprochen hast… und über deinen neuen Lebensstil… damals am Romantikfestival, als ich dich endlich wiedergefunden habe… nach einem halben Jahr!“ er machte eine dramatische Pause, ehe er knurrend fortfuhr: „Ich habe deinen Blick gesehen mit dem du ihn angeschaut hast… Und ich habe mir gewünscht, dass du mich so ansehen würdest.“ Kate schluckte den grossen Kloss in ihrem Hals. „Hast du mich jemals so geliebt wie du ihn liebst?“ Lucas packte ihr Kinn mit einem sanften Griff und drehte ihren Kopf, so dass sie ihm in die Augen sehen musste. „Hast du mich je geliebt Katy?“„Natürlich habe ich dich geliebt!“ presste die Brünette verzweifelt hervor und wollte sich vergeblich aus seinem Griff lösen. Er schaute ihr lange in die Augen, bevor er sie losliess.

„Wie lange spielst du schon mit mir?“ – „Lucas!“ bestürzt sah Kate ihn an, „Ich habe nie mir dir gespielt!“„Ach nein?“„Ich bin doch zu dir zurückgekommen!“„Und warum? Weil du herausfinden wolltest, ob du mich noch liebst? Aus Mitleid? Oder weil du ein schlechtes Gewissen hattest???“

Sie gab keine Antwort und sah Zorn in seinen himmelblauen Augen aufblitzen. „Ich verstehe das einfach nicht! Vampire sind Monster die jagen und töten und nur auf simlisches Plasma aus sind!“ Wie bitte? Wollte er vor 20 Minuten nicht selber zu einem werden?

„Nicht alle sind so.“ entgegnete sie kleinlaut, mit dem Gedanken an die tote Miranda. Sein verächtlicher Blick sagte ihr, dass er genau wusste was in ihr vorging. „Wieso er?!“ wollte er plötzlich wissen. „Wie konnte das passieren, hm?! Sags mir! Erklärs mir!“ Kate seufzte leise, sie wollte das jetzt nicht mir ihm ausdiskutieren. „Es ist einfach so passiert.“„Es ist einfach so passiert?!“ Lucas lachte. Aber es war ein verzweifeltes Lachen. Er war nett zu mir. Er war für mich da und hat mir geholfen in meiner schwersten Zeit.“„ICH hätte dir auch geholfen Katy, ICH wäre auch für dich da gewesen, als dein PARTNER!“

Er atmete so schwer, dass sich seine Schultern deutlich hoben und senkten. Es verging fast eine Minute eher er wieder das Wort ergriff: „Und das Heilmittel?“ nun klang er deutlich gefasster. „Lass mich raten, es gibt gar keins.“ Kate sah ihn traurig an. So viel Enttäuschung lag jetzt in seinem Blick, in dem sie sonst immer nur viel Liebe und Hingabe gesehen hatte. Plötzlich wirkte er wieder schwach und labil, wie damals bei ihrem Wiedersehen am Romantikfestival. „Was haben die dir nur angetan…“ Lucas schüttelte gequält den Kopf. „Du bist nicht mehr die Katy die ich kennen und lieben gelernt habe.“„Die Katy die du kennen und lieben gelernt hast, ist in der Nacht gestorben, in der sie von einem Vampir gebissen worden ist.“

Kate erschrak selbst über den harten Ton ihrer Stimme. Der junge Sim sah sie einen Moment entsetzt an und sie konnte sehen, wie es in ihm arbeitete. „Du hast dich also entschieden? Ist es das was du willst?“ Die Brünette nickte. Lucas wandte sich ab und vergrub sein Gesicht in den Händen. Der lebensfrohe, glückliche Sim den sie kannte, zerbrach nun direkt vor ihren Augen. „Es tut mir leid…“ flüsterte sie mehr zu sich selbst als zu ihm. Sie hatte es versucht. Sie hatte sich bemüht. Aber am Ende hatte es nicht gereicht.

Aber da war noch was, was sie jetzt realisierte. Was wenn er nun ihr kleines Geheimnis ausplaudern würde? Nein, sowas würde er ihr niemals antun! Anderseits, was hätte er jetzt noch zu verlieren? Aber konnte er es überhaupt beweisen? Kates Magen krampfte sich augenblicklich zusammen. Das Risiko durfte sie nicht eingehen. Schliesslich ging es jetzt nicht nur um sie, sonder um alle Vampire in Forgotten Hollow. Sie musste etwas tun. Sie musste sofort etwas tun!

Die Vampirin atmete tief durch und spannte jeden Muskel ihres Körpers an, bevor sie ein weiteres Mal Gebrauch von ihren (dunklen) vampirischen Kräften machte. Und es würde die härteste Sache sein, die sie je (bewusst) tun würde…

weiterlesen… Dark clouds over Forgotten Hollow

3 Kommentare zu „15. Kapitel

Gib deinen ab

  1. Grüß dich!

    Hey, du hast ja jetzt doch hier eine Kommentarfunktion (Ich hoffe, ich hab jetzt nicht doppel gepostet, weil es beim ersten Mal nicht ging und irgendwie hat es die Hälfte meines Kommentarrs gefressen?). Da kann ich ja doch noch meinen weitergehenden Senf zu loswerden. Und das ist auch bitter nötig, denn…

    ….ARGH, wie kannst du mir sowas antun??? Ich dachte von Anfang an, okay, da ist ihr alter Verlobter, aber sie wird eh schon zu Caleb zurückgehen und damit war ich auch vollkommen einverstanden. Aber jetzt, nachdem man Lucas kennengelernt hat, kann ich mich überhaupt nicht mehr entscheiden, welchem Mann ich jetzt die Daumen drücken soll.
    Lucas ist echt total süß 😦

    Es ist auf jeden Fall weiterhin sehr mitreißend. Bin echt auf heißen Kohlen, wie es jetzt weitergeht.

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Bloody (ja ich hab die Kommentarfunktion freigeschalten, nachdem du mir das mitgeteilt hast, wusste ja nicht dass ich das noch extra machen muss…) und danke für deine(n) (im ganzen waren es 4!) Kommentar(e) wow!) Hihi, du schreibst einfach viel zu viel! WordPress hat sich wohl gedacht: „Ne! Auf diesen Roman habe ich echt keinen Bock!“ lol. Nein im Ernst, ich freue mich sehr über deine Nachricht und dass du noch mitliest! Dankeschön! Und ich freue mich, dass das was ich da zusammengeschrieben habe, tatsächlich so rübergekommen ist, wie ich mir das eigentlich vorgestellt habe *freu*. Jaja der Lu, ich mag ihn Mittlerweile auch sehr gerne muss ich ja ehrlich gestehen. Am Anfang fand ich ihn ja blöd weil… naja das kann man sich ja wohl vorstellen 😀 (siehe mein Avatar im Simforum *g*) und wollte ihn so schnell wie möglich wieder loswerden. Es war erst auch gar nicht geplant, dass er überhaupt mitspielt, aber spontan wie er ist, stand er plötzlich am Set und ich dachte why not? Schön dass er gut ankommt, ich gönn ihm das auch :-). Ja mal gucken was die liebe Kate mit ihm vorhat XD.
      Ich wünsche dir noch viel Spass beim Lesen und freue mich dass du dabei bist. Grüessli Jessi

      Gefällt mir

  2. Warum wird immer die Hälfte meines Kommentars gefressen? Naja, hier die andere Hälfte:

    Lucas hat sich so herzzereißend um Katy bemüht, obwohl sie oft so abweisend war. Er war und wollte immer für sie da sein – ja, er wollte sogar für sie zum Vampir werden, obwohl er denen scheinbar nichr so viel abgewinnen kann. Das ist so lieb. So herzzereißend, dass ich fast darüber geheult habe. Doch sie hat ihm von Anfang an gar keine Chance gegeben, für sie da zu sein.
    Ich bin ganz hin und weg von Lucas. Auch weil ich ihn total attraktiv finde und er sehr lustig ist. Ich mag lustige und heitere Typen. Andererseits hängt Katy ja an Caleb und ihm gönn ich das ja auch. Er ist ja auch einer meiner Lieblingssims. Bringst mich hier echt in die Zwickmühle, für wen ich jetzt sein soll ö.ö!

    Katy hätte auf jeden Fall von Anfang an zu ihren Gefühlen stehen sollen. Es ist Lucas gegenüber überhaupt nicht fair, dass sie mit ihm zusammen ist, obwohl sie ihn nicht mehr liebt.
    Und hey, sie wird Lucas jetzt doch nichts antun, oder Ö.Ö???? Das kann sie ja jetzt nicht machen! Aus! Nein! Böse! 😡

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Erstelle kostenlos eine Website oder ein Blog auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: